Wohnmobil-Route nach Korsika durch die Schweiz und Italien

Wohnmobil Route nach Korsika durch die Schweiz und Italien

Last Updated on 9. Juni 2024 by Gela

Spektakuläre Ausblicke, reizvolle Pass-Straßen, zauberhafte Naturlandschaften und charmante Städtchen … Unsere Wohnmobil-Route nach Korsika durch die Schweiz und Italien und zurück hätte abwechslungsreicher nicht sein können. Hier kommt die komplette Route im Überblick mit Entfernungen, Streckenbeschreibungen und Tipps für schöne Zwischenstopps

Unsere Wohnmobil-Route nach Korsika durch die Schweiz und Italien

Unser erster großer Roadtrip mit dem eigenen Kastenwagen führte uns im Sommer 2019 im Wohnmobil nach Korsika durch die Schweiz und Italien. Warum das eine tolle Tour war und was wir dabei unglaubliches erlebt haben, habe ich bereits in meinem Beitrag über unseren Campervan Roadtrip Schweiz Korsika Italien beschrieben. Und während meine Blogparade mit weiteren Ideen für tolle Roadtrips in Europa mit Kindern noch läuft, beschreibe ich euch hier unsere Route nach Korsika im Wohnmobil.

Überblick über die Stationen mit Aufenthaltsdauer

Bayern

  • 1 Übernachtung im Fichtelgebirge bei Omi (Alternativ-Tipp: Stellplatz am Freibad Marktredwitz)
  • 1 Übernachtung im Camper freistehend bzw. in der Jugendherberge Garmisch-Partenkirchen

Schweiz

  • 2 Übernachtungen auf dem TCS Camping Samedan bzw. in der Jugendherberge Pontresina
  • 1 Übernachtung auf dem 4-Sterne-Camping TCS Lugano im Camper und im Pod

Korsika

  • Übernachtung auf der Fähre von Savona nach Bastia
  • 10 Übernachtungen auf dem Campingplatz Kevanu Plage im Camper bzw. im Mobilhome
  • 3 Übernachtungen auf dem Campingplatz U Ponte Grosso im Camper und Zelt
  • 3 Nächte auf dem Camping a la Ferme Peridundello im Camper und Zelt
  • 2 Übernachtungen auf dem Camping Tizarella
  • 1 Übernachtung auf dem Campingplatz U Stazzu
  • 1 Übernachtung auf dem Campingplatz La Pietra

Italien

  • 1 Übernachtung auf dem Campingplatz International Spa, Marina di Pisa
  • 1 Nacht auf dem Wohnmobilparkplatz der Camper-Vereinigung Pisa
  • 1 Übernachtung auf dem Agricampeggio Cipollatico bei Florenz
  • 1 Nacht auf dem Parkplatz am Untereggerhof im Südtiroler Eggental
  • 1 Übernachtung auf dem Parkplatz an der Frommeralm im Eggental

Bayern

  • Ausklang im Fichtelgebirge
Wohnmobil Route Korsika

Bergstraßen auf Korsika können im Wohnmobil ganz schön eng werden.

Entfernungen und Dauer der Etappen im Überblick

1. Etappe Berlin – Fichtelgebirge ca. 390 km / 4 h
2. Etappe Fichtelgebirge – Zugspitzland ca. 350 km / 3,5 h
3. Etappe Zugspitzland – Samedan / Pontresina (Schweiz) ca. 190 km / 3,5 h
4. Etappe Samedan – Lugano (Schweiz) ca. 140 km / 3,5 h
5. Etappe Lugano – Fährhafen Savona (Italien) ca. 250 km / 3,5 h
6. Etappe Fährüberfahrt nach Bastia – Weiterfahrt nach Pianottoli-Caldarello (Korsika) ca. 170 km / 3,5 h
7. Etappe Pianottoli-Caldarello – Solenzaratal ca. 80 km / 1,5 h
8. Etappe Solenzaratal – Venaco ca. 80 km / 1,5 h
9. Etappe Venaco – Asco-Tal ca. 50 km / 1 h
10. Etappe Asco-Tal – Rogliano / Cap Corse ca. 100 km / 3 h
11. Etappe Rogliano – Pietracorbara / Cap Corse ca. 20 km / 45 min
12. Etappe Tagfähre nach Livorno – Weiterfahrt nach Marina di Pisa ca. 20 km / 20 min
13. Etappe Marina di Pisa – Pisa ca. 20 km / 30 min
14. Etappe Pisa – Florenz (Umgebung) ca. 70 km / 1 h
15. Etappe Florenz – Südtirol / Eggental Ca. 410 km / 4,5 h
16. Etappe Eggental Ca. 15 km / 20 min
17. Etappe Südtirol – Fichtelgebirge ca. 550 km / 6,5 h

Mehr über unsere Campingplätze auf Korsika erfahrt ihr im Beitrag „Per Camping Korsika entdecken“.

Wohnmobil Route durch die Schweiz und Italien nach Korsika

Ein Campingplatz wie beim Freistehen: Auf den Campings a la Ferme auf Korsika ist das keine Seltenheit.

Wohnmobil-Route nach Korsika Teil 1: Anreise durch Deutschland

Direkt am letzten Schultag starten wir zu viert mit dem Wohnmobil in Berlin. Für die Anreise auf unserer Wohnmobil nach Korsika durch die Schweiz und Italien nehmen wir uns fünf Tage Zeit. Wir haben kleine Etappen für die insgesamt rund 1200 Kilometer bis zum Fährhafen in Savona bei Genua in Italien (Ligurien) geplant. Länger als vier bis fünf Stunden wollen wir möglichst nie fahren. So bleibt am Ende des Fahrtages noch Zeit für Erkundungen vor Ort. Schließlich ist bei einem echten Roadtrip der Weg das Ziel.

1. und 2. Etappe Berlin – Fichtelgebirge – Zugspitzland

Den ersten Zwischenstopp legen wir bei Omi im Fichtelgebirge ein. Dort muss noch ein Teil der Campingausrüstung an Bord des neuen Kastenwagens.

Am nächsten Tag soll es bis ins Zugspitzland (klick für mehr) weitergehen. Weil dort für den Nachmittag Gewitter vorhergesagt ist, schieben wir eine spontane Wanderung im Oberpfälzer Wald (klick für mehr) nahe des Fichtelgebirges ein. Im wildromantischen und naturgeschützten Waldnaabtal klettern die Kids über Granitfelsen und springen durch einen Fluss, der in seinem ursprünglichen Bachbett fließen darf.

Als wir am frühen Abend in der Region um Deutschlands höchsten Berg ankommen, ist die Luft vom Gewitter geklärt. Die Sonne scheint im Zugspitzland. Wir gehen essen, bringen unsere Freunde in die Jugendherberge Garmisch-Partenkirchen und suchen uns einen Stellplatz für die Nacht.

Mit dem Wohnmobil unterwegs in Richtung Zugspitze

Die Berge! Wir fahren direkt aufs Zugspitzmassiv zu.

3. Etappe der Wohnmobil-Route nach Korsika: Servus Bayern

Unsere geplante Wanderrunde um den Eibsee ist auf den nächsten Tag verschoben. Doch morgens müssen wir erst einmal einkaufen, und dann ist es schon so spät, dass ich etwas Sorge habe, ob wir die erste Alpenpass-Fahrt ins Engadin noch bei Tageslicht schaffen, wenn wir erst nach der Eibsee-Umrundung starten und uns wieder ein Gewitter dazwischen funkt. Also kürzen wir die Wanderung zu einem Spaziergang ab. Die Zeit reicht aber, um die Füße im kühlen, türkisfarbenen Wasser des malerischen Bergsees zu erfrischen.

In Deutschland sind wir fast durchgehend Autobahn gefahren. Unsere Stopps lagen alle direkt an der Strecke.

Eibsee Bayern - Kein Wohnmobil-Parkplatz

Am Eibsee ist es zwar wunderschön, aber Wohnmobilparkplätze gibt es nur an der Zugspitz-Seilbahn.

Wohnmobil Route Teil 2: Durch Österreich und die Schweiz bis zur Korsika Fähre

Über den Fernpass geht es auf unserer Wohnmobil nach Korsika durch die Schweiz und Italien mit bester Aussicht weiter nach Tirol in Österreich. Autobahn- und damit plaketten- und kostenfrei durchqueren wir die Tiroler Berge Richtung Reschenpass. Immer am Inn entlang führt unsere Panoramastrecke am Schweizerischen Nationalpark vorbei ins Oberengadin.

Die Region rund um Pontresina hat uns schon im vergangenen Jahr enorm begeistert. Nach anfänglichem Wetterpech bezaubert sie mich aufs Neue, und ich frage mich auch in diesem Jahr wieder, warum wir eigentlich noch weiterfahren wollen. Zwei Tage Aufenthalt reichen immerhin für zwei Wanderungen. Die erste Wanderung führt uns ins blühende Roseggtal, die zweite auf den Aussichtsberg Muottas Muragl, der unsere weitere Strecke vorbei an Sankt Moritz bis zum Malojapass zeigt. Der Pass ist für LKWs und für Fahrzeuge mit Anhänger (also auch Wohnwagen) gesperrt, mit dem Wohnmobil aber gut befahrbar.

Wohnmobil-Route nach Korsika durch Österreich

Immer am Inn entlang fahren wir mautfrei durch Tirol Richtung Engadin.

4. Etappe: Engadin – Oberitalien – Tessin

Vom erfrischenden Engadin geht es hinab und an den oberitalienischen Seen entlang bis nach Lugano. Auch die Galerien entlang des Comer Sees waren hoch genug für unser rund 2,30 m hohes Mobil.

Auf diesem Streckenabschnitt haben wir exakt die gleichen Stopps eingelegt wie im letzten Jahr, denn sowohl den Wasserfall von Borgonuovo als auch das Eiscafé in Domaso wollte mein Sohn unbedingt wieder besuchen. Der zweite Stopp blieb nicht ohne Folgen. Mehr darüber – und über die weiteren erstaunlichen Begebenheiten unserer Reise – lest ihr in meiner Reisereportage über unseren Campervan Roadtrip durch die Schweiz, Korsika und Italien (klick für mehr).

Wir erreichen Lugano am Abend bei hochsommerlichen Temperaturen. Die Erfrischung im Luganer See können wir kaum erwarten.

Im Engadin auf dem Weg zum Malojapass mit Wohnmobil

Der schönste Abschnitt unserer Wohnmobil-Route nach Korsika durch die Schweiz und Italien auf dem Hinweg führt über den Malojapass.

5. Etappe: Lugano (Schweiz) – Savona (Italien)

Die letzte Etappe der Anreise führt uns am fünften Tag von Lugano zum Fährhafen in Savona bei Genua. Wir wählen den mautfreien Weg über den Grenzübergang in Ponte Tresa und staunen bis Varese über die grüne Hölle, die wir in der italienischen Lombardei auf wenig befahrenen Straßen durchqueren. Danach machen wir auf der Autobahn Strecke, damit wir in Savona noch Zeit für einen Einkauf im italienischen Supermarkt haben.

Außerdem wollen wir am nahen Strand von Bergeggi dem Mittelmeer Hallo sagen. Als mein Sohn dort im vergangenen Sommer Schnorcheln war, berichtete er begeistert: „Mama, ich habe eine neue Welt entdeckt.“ Auch diese Welt wollte er nun gern wiedersehen.

Dieser Strand ist keine fünf Kilometer vom Fährhafen Finale Liguri in Savona entfernt. Dort schiffen wir uns auf der Nachtfähre von Corsica Ferries zur Überfahrt auf die französische Mittelmeerinsel ein.

Falls ihr mehr Zeit habt: Schaut euch die Hafenstadt Genua an. Warum diese Stadt so spannend ist, erfahrt ihr im Reiseblog HierDaDort. Mehr über Genua und seine Sehenswürdigkeiten gibts im Reiseblog wandernd.

Wohmobil-Route nach Korsika - Fähre ab Savona

Eine entspannte Nacht auf der Fähre bringt uns unserem Ziel näher.

Wohnmobil-Rundreise Teil 3a: Korsika mit dem Kastenwagen

Am Ziel unserer Wohnmobil-Route nach Korsika durch die Schweiz und Italien gibt es keine Autobahnen mehr. Und ausgerechnet auf der vermeintlich größten Straße im Inselosten nach Süden müssen wir direkt auf der ersten Etappe einer riesigen Ziegenherde Platz machen. Das spricht Bände über die Straßenverhältnisse auf Korsika. Die Straße ist aber teilweise sogar zweispurig ausgebaut und erlaubt ansonsten schnelles Vorankommen – abgesehen von den Ortsdurchquerungen mit unzähligen Kreisverkehren.

6. bis 11. Etappe: Auf Korsika

Statt nun alle Etappen auf Korsika einzeln zu schildern, berichte ich euch lieber insgesamt von meinen Erfahrungen im Kastenwagen Wohnmobil auf Korsika. Die sind durchaus zwiespältig.

Einerseits gibt es gut ausgebaute, zum Teil neue und recht wenig befahrene Hauptstrecken, die die großen Städte Bastia (Nordost), Corte (Mitte), Ajaccio (West) und Porto Vecchio (Südost) verbinden. Andererseits kann es abseits dieser Hauptstraßen schnell eng werden. Den Nordwesten haben wir gleich ausgespart, weil ich die enge Küstenstraße, die ich 2018 mit dem PKW gefahren bin, im Kastenwagen Wohnmobil nicht machen wollte. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob es überhaupt erlaubt wäre.

Ziegenherde auf der Straße auf Korsika

Auf Korsika gehören die Straßen nicht nur den Menschen.

Routenbeschreibung Teil 3b: Im Wohnmobil auf Korsikas Nebenstrecken

Auf der Insel gibt es viele kleine, enge Straßen, für die selbst der kleinste Kastenwagen noch zu groß ist. Einige sind gänzlich gesperrt für Wohnmobile – wie etwa der letzte Teil der Strecke D623 ab dem Camping Tuani ins beliebte Restonica-Tal bei Corte.

Andere sind so eng, dass jeder Gegenverkehr zur Herausforderung wird – vor allem, wenn es rechts senkrecht runter und links mit Überhang hoch geht. So sieht es zum Beispiel auf dem Weg nach Asco aus. Für die Strecke von Asco zurück ins untere Tal haben wir locker doppelt so lang gebraucht, wie von GoogleMaps kalkuliert, weil wir geschätzte 50 mal anhalten und Gegenverkehr passieren lassen mussten. Mit einer Ausnahme (der genervte Bullifahrer setzte dann prompt auf) liefen diese Ausweichmanöver aber immer sehr freundlich ab.

Auf dem Cap Corse sind wir einmal wieder umgedreht, als eine schmale Straße, die nur für Fahrzeuge bis 6 Meter Länge (unser Kastenwagen ist 5,40 m lang) freigegeben war, scheinbar in Urwald führte, so das Bambus und Äste den Wagen schon von allen Seiten streiften. Nach schier endloser Kurverei haben wir es aufgegeben, den Westen des Kaps zu erreichen. Erfahrene Fahrer mit guten Nerven sind da klar im Vorteil. Ich habe manchmal gezweifelt, ob ich mir nicht doch lieber einen kleineren Campingbus hätte kaufen sollen – oder ein Navi, das man auf die Größe des Wagens einstellen kann …

Bei allen Herausforderungen: Landschaftlich sind Korsika Straßen einfach fantastisch! Egal ob Bergstrecke oder Küstenstraße: Sie bieten immer wieder Aussichten mit Gänsehaut-Faktor.

Küstenstraße auf Korsika im Campervan

Besonders malerisch ist die Küstenstraße am Kap Corse im Norden von Korsika

Wohnmobil-Route nach Korsika Teil 4: Rückreise durch Italien

Den Rückweg unserer Wohnmobil-Route nach Korsika durch die Schweiz und Italien gestalten wir völlig spontan. Wir entscheiden uns für Stopps in der Toskana und Südtirol.

12. bis 14. Etappe: Toskana

Die Fährüberfahrt nach Livorno startet nach einem schweren Unwetter mit deutlicher Verspätung. So sind wir nicht wie geplant um 16.00 Uhr auf dem italienischen Festland in Livorno, sondern erst gegen 19.30 Uhr. Es wird bald dunkel. Deshalb steuern wir einen der nächsten Campingplätze an.

Am nächsten Tag geht es über ruhige Nebenstrecken in rund einer Stunde weiter auf einen Stellplatz in Pisa. Der Verkehr war auch in der Stadt angenehm übersichtlich. Meine Meinung über Italiener im Straßenverkehr ist in Rom schon vor Jahren wohl derart nachhaltig versaut worden, dass ich seitdem nur noch positiv überrascht werden kann.

Durch Zufall entdecke ich bei GoogleMaps einen Agricampeggio nahe Florenz. Also ist auch unsere nächste Etappe wieder kurz. Die Autobahn von Pisa nach Florenz war für uns kostenfrei. Allerdings ist die Straße auch nicht im allerbesten Zustand. Den Tag in Florenz (mit dem Bus vom Agricampeggio) haben wir sehr genossen. Nur war die Zeit viel zu kurz und wir müssen unbedingt wiederkommen. Mehr Tipps – auch zum Parken – für Florenz im Reiseblog kommrum-reisen.com

Wenn ihr mehr von der Toskana sehen wollt, findet ihr beim Reiseblog 2 on the Go einen Vorschlag für einen Toskana Roadtrip.

Tipps für coole Stellplätze, schöne Orte und Dörfer bei einer Toskana Rundreise hat der Reiseblog Secluded Time für euch.

Toskana im Wohnmobil

Einfach bezaubernd: Der Blick vom Straßenrand über die Hügel und Weinberge in der Toskana.

15.-17. Etappe: Toskana – Südtirol – Bayern

Nach diesen kurzen Etappen heißt es nun Strecke machen. Über die Autobahn fahren wir bis Bozen. Einen Stopp abseits der Autobahn können wir auf dieser Strecke nicht weiterempfehlen. Um wieder auf die Autobahn zu kommen, mussten wir kurz vor Bologna einen großen Umweg fahren, weil die nächstgelegene Auffahrt nur mit Telepass befahrbar war. Von da an haben wir uns auf italienischen Autobahnen mit Raststätten für unsere Stopps begnügt, obwohl ich sonst gerne mal abfahre und mich links und rechts der Autobahn umgucke (mehr darüber).

Von Bozen ins Eggental geht es durch unzählige und lange Tunnels. Am Ende müssen wir noch einige Serpentinen hoch fahren, um zu unserem ersten Stellplatz zu kommen. Doch das geht problemlos. Denn Gegenverkehr bleibt aus, und die Straßen sind im Vergleich zu Korsika extrem breit und gut befestigt. Das gilt auch für die Weiterfahrt zum zweiten Stopp.

Ausgerechnet an einem Feriensamstag im August fahren wir von Südtirol über die Brenner-Autobahn und die Autobahn A8, A9 und A93 nach Nordbayern ins Fichtelgebirge. Auf dieser Hauptstrecke für den Urlauberverkehr geht es mitunter zäh vorwärts. Stau bleibt uns aber erspart.

Wohnmobil fahren auf der Brenner-Autobahn

Die Brenner-Autobahn bringt uns auf unserer Wohnmobil-Route nach Korsika durch die Schweiz und Italien schnell zurück.

Nach der Wohnmobil-Rundreise

Für die nächsten drei Tage bleibt das Wohnmobil stehen. Aber nach dieser rund 3000 Kilometer langen Wohnmobil-Route nach Korsika durch die Schweiz und Italien ist der blaue Roadcar 540 Kastenwagen nun wirklich UNSER Wohnmobil. Er fühlt sich nicht mehr neu an – und sieht auch gar nicht mehr so aus. Denn ein paar Kratzer hat er abgekriegt, unter anderem in dem Unwetter. Aber das bleibt einfach nicht aus. Ich sehe es positiv: Jeder Kratzer erzählt eine Reise-Geschichte.

Wollt ihr mehr über uns und unser Kastenwagen-Wohnmobil erfahren? Katja vom Wohnmobil-Reiseblog Hin-Fahren hat mich über unseren Kasten ausgefragt. Sie selbst fährt übrigens ein ganz ähnliches Modell: Camper-Porträt: Angela mit Sohn im Roadcar

4 Kommentare

  1. Hallo,
    super tolle Reise welche ich/wir sofort kopiert machen würden. Wir sind zwei Rentner und unser Cockerdame Cassie. Gut geschrieben und schöne Fotos!
    Was ich aber bedauere, die wenigen oder ganz fehlenden und für Nachahmer wichtigen Angaben von Höhenbeschränkungen, Fahrbedingungen und/oder Kostenangaben. Routen können noch so schön sein wenn Sie mit einem Kastenwagen gefahren werden und wir aber sind mit einem Vollintegrierten unterwegs mit 7,50 Länge und 3,20m Höhe! Schade denn ich finde die Reise absolut interessant, bin mir aber unsicher diese nach zu fahren!

    • Lieber Steffen,

      das verstehe ich gut. Mir geht es oft ähnlich, wenn ich spannende Routen finde, die aber „nur“ mit einem PKW gefahren wurden. Ich denke aber, dass du die Angaben für den Maloya-Pass sicher im Internet findest. Nach meiner Erinnerung durften dort keine Fahrzeuge mit Anhänger fahren, aber es waren sogar LKWs unterwegs. so dass es auch mit einem Vollintegrierten kein Problem sein sollte. Für alle anderen Streckenabschnitte gab es keine Beschränkungen. Die Kosten habe ich aus verschiedenen Gründen nicht angegeben. Die Fähre kannst du zu völlig unterschiedlichen Preisen buchen, je nachdem, wann du buchst und fährst. Die Fahrten durch Österreich und die Schweiz war mautfrei und damit ohne Extra-Kosten. Und die Kosten für die italienische Autobahn waren nicht so hoch, dass sie groß ins Gewicht gefallen wären. Das kann sich aber auch geändert haben.
      Herzliche Grüße
      Angela

  2. Liebe Angela,

    oh man sind das traumhafte Fotos und deine Beschreibung ist mal wieder super. Ich habe schon so viel Gutes über Korsika gehört, aber auch leider schon über die schmalen Straßen, weshalb ich die Insel bisher mit dem Wohnmobil immer ausgeklammert hatte. Danke also für deine Eindrücke.

    Liebe Grüße,
    Tanja

    • Ja, Korsika ist schon echt ein Träumchen! Ich kann deine Bedenken zwar verstehen. Man kommt aber auch mit dem WoMo an schöne Flecken. 😉
      Liebe Grüße
      Angela

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