Grenzgänger: Wandern im Oberpfälzer Wald und Fichtelgebirge

Im nordbayrischen Grenzland zu Tschechien sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht. Wandern im Oberpfälzer Wald und Fichtelgebirge verspricht daher Naturerlebnisse, die ihr nicht mit vielen anderen teilen müsst. Manche der entspannten Routen für Genusswanderer und Familien führen zu spannenden Ausflugszielen, darunter auch das tiefste Loch der Erde.

– 15 Routen und Ausflugsziele in Nordbayern (nicht nur) mit Kindern  –

Das Fichtelgebirge war meine erste Heimat. Inzwischen ist es meine zweite. Selten vergehen Schulferien ohne einen Besuch bei Omi im Fichtelgebirge. Und wenn es irgendwie möglich ist, verbinden wir diese Besuche auch mit Ausflügen. Immer wieder gern gehe ich wandern im Oberpfälzer Wald und Fichtelgebirge. So auch als am Ende unseres Campervan Roadtrips durch die Schweiz, Korsika und Italien (Klick für mehr Infos) das Wetter doch noch gnädig wurde. Und wieder war ich erstaunt, welche fantastischen Naturerlebnisse die Region bietet.

Einige der Top-Touren zum Wandern mit Kindern im Fichtelgebirge (Klick!) habe ich euch bereits vorgestellt. Hier lernt ihr weitere schöne Wanderrouten kennen. Diesmal bewegen wir uns eher abseits der ausgetretenen Pfade und damit nicht bei den höchsten Fichtelgebirgsgipfeln, sondern meist östlich und südlich davon.

Auf manchen der hier vorgestellten familienfreundlichen Wanderwege sind wir nicht einem Menschen begegnet. Nur an den Ausflugszielen haben wir andere Wanderer und Ausflügler getroffen. Lasst euch entführen in eine Region, in der die Natur noch die unumstrittene Hauptrolle spielt! Kommt mit zum Wandern im Oberpfälzer Wald und Fichtelgebirge – ob mit oder ohne Kinder.

Wandern im Oberpfälzer Wald und Fichtelgebirge mit Kind

Ausflugsziele und Wandern im Oberpfälzer Wald mit Kindern

Wanderung durchs wilde Waldnaabtal

Das recht gut besuchte Waldnaabtal ist eines der letzten naturbelassenen Flusstäler Deutschlands. Vom Parkplatz Hammermühle bei Falkenberg folgen wir ihrem kurvigen Lauf erst durch Wiesen, dann durch Wald bis zur Ausflugsgaststätte Blockhütte. Auf der Speisekarte stehen selbstgebackene Kuchen und frische Forelle.

Unterwegs laden immer wieder Felsformationen mit fantasievollen Namen wie „Kammerwagen“, „Amboss“ oder „Butterfass“ im Fluss und am Ufer zum Klettern ein. Auch an einer kleinen Quelle kommen wir vorbei. Hin und zurück laufen wir knapp zehn Kilometer mit nur einer Steigung, aber zum Teil über Stock und Stein.

wildes Waldnaabtal

Wandern mit Kindern im Waldnaabtal

Ausflugsziel GEO-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung

Das tiefste Loch, das derzeit vom Land aus in die Erde führt, liegt im Oberpfälzer Wald. Dort stoßen nämlich zwei Kontinentalplatten aufeinander, daher haben sich Geologen von den Gesteinsproben dort viele neue Erkenntnisse versprochen. Das Loch selbst kann man nicht sehen, die Gesteinsproben sind feinsäuberlich archiviert und auch nur beispielhaft ausgestellt. Schon aus der Ferne beeindruckend ist der Bohrturm, den man jedoch auch nicht besteigen kann.

Interessant wird der Ort ausschließlich durch das Geozentrum mit dem Geo-Labor, der Geo-Werkstatt und vor allem der Dauerausstellung. Bei der Führung erfahrt ihr, warum das Erdloch an dieser Stelle gebohrt wurde. Ein Film dokumentiert die Bohrungen. Der Bohrkopf, Bohrstangen und weiteres Equipement sind schließlich in der Ausstellung zu sehen. Highlight für Kids ist ganz sicher der Erdbebensimulator: Ihr steht auf einer Platte, die sich auf Knopfdruck so bewegt, wie die Erde bei einem Erdbeben. Fünf völlig verschiedene Erdbeben werden simuliert. Spannend sind aber auch die anschaulichen Erläuterungen zur Erdgeschichte, zu Erdbeben, Vulkanismus, … Mein Sohn mochte außerdem die Mineraliensammlung sehr gern.

Adresse: Geo-Zentrum, Am Bohrturm 2, 92670 Windischeschenbach, Tel. 09681-400430, www.geozentrum-ktb.de

Bohrturm zum tiefsten Loch der Erde

Wandern zur Teufelsküche bei Tirschenreuth

Tirschenreuth ist im Oberpfälzer Wald bekannt für seine zahlreichen Fischteiche. Nördlich der Stadt grenzt ein Teich an den nächsten. Bei unserem Start am OWV Wanderheim in der Rothenbürger Straße kommen wir erst einmal an einem sumpfigen Weiher vorbei – und sehen prompt einen Biber.

Die knapp zehn Kilometer lange Rundwanderung führt weitgehend eben zunächst auf breiten, später auf schmaleren Waldwegen in eine große, natürliche Felsenburg mit hohen Granittürmen. Dort suchen wir uns zwischen Teufelsküche und Opferkessel einen Picknickplatz, bevor wir auch noch die kleine Teufelsküche und den Rothenbürger Weiher ansteuern. Unterwegs kommen wir immer wieder ans Wasser, mal an einen grünen See, dann an einen schwarzen Bach und natürlich an Fischteiche.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen kleinen Abstecher an den Rand einer Kaolingrube. Das weiße Mineral ist das Rohmaterial für die Porzellanherstellung, die in der Gegend lange Tradition hat. Weil die Tour ungeheuer abwechslungsreich ist, zählt sie für mich zu den schönsten Routen zum Wandern im Oberpfälzer Wald und Fichtelgebirge.

Mit kleineren Kindern lässt sich die Tour auf rund sechs Kilometer abkürzen, wenn ihr die Rothenbürger Straße mit dem Auto bis zum Weiher weiterfahrt. Dann entfallen aber der Biber-Weiher und die Kaolingrube.

 

Zur Steinwaldsphinx und zu Rehen bei Pfaben

Spektakuläre Granittürme erleben wir auch auf dem gut sieben Kilometer langen Waldlehrpfad, der in Pfaben bei Erbendorf durch den Steinwald führt. Einer der Türme wird Steinwaldsphinx genannt. Ein anderer, der Saubadfelsen, bietet nach dem Aufstieg über steile Metallleitern einen weiten Blick über den Naturpark Steinwald, der im Süden ans Fichtelgebirge grenzt.

Der Waldlehrpfad informiert auf Schautafeln nicht nur über die Geologie und Biologie der Region, sondern auch über die Waldnutzung im Lauf der Geschichte. Er führt zum Waldhaus, das Schauplatz des Films Krambambuli war. Es hat allerdings nur freitags bis sonntags geöffnet – also Proviant einpacken!

Nahebei ist – wie schon am Ausgangs- und Endpunkt des Wanderweges – ein Spielplatz und zusätzlich ein großes Rehgehege. Wir haben Glück, dass gerade der Förster kommt, der die zahmen Rehe anfüttert. Eines ist von Menschen aufgezogen worden und lässt sich sogar streicheln. Der Rückweg führt zügig über breite Waldwege.

Steinwaldsphinx hinter Bäumen - Granitblöcke im Oberpfälzer Wald

Wandern im Oberpfälzer Wald mit Kindern bei Pfaben

Granitblöcke im Steinwald bei Pfaben

Auf dem Walderlebnispfad Glasberg bei Waldsassen

Barfußpfad und Kneippbecken, Wald-Xylofon und Baumtelefon – der Walderlebnispfad Glasberg bei Waldsassen macht einen Waldspaziergang zum spaßigen Erlebnis für die ganze Familie. Der Wald selbst ist hier der Star, der in 23 Stationen erforscht und bespielt wird. Nach etwa zwei Dritteln des insgesamt knapp vier Kilometer langen Rundwanderweges erreichen wir einen großen Waldspielplatz mit Bänken für ein Picknick. Mit Glück lässt sich durch eine Schneise im Wald ein Blick auf die Basilika in Waldsassen erhaschen.

Mein Ausflugstipp: Steuert nach der Waldrunde vom Parkplatz des ATSV Sportheims in Waldsassen die Kappel an. Die barocke Wallfahrtskirche ist mit ihren drei Türmen und drei Kirchenschiffen eine architektonische Besonderheit. Direkt nebenan serviert der Kapplwirt im Sommer auch im Biergarten Deftiges und Süßes. Die Kinder haben Spaß auf einem kleinen Spielplatz und mit den Kühen. Auch das Stiftlandstädtchen Waldsassen selbst lohnt mit seiner prunkvollen barocken Basilika und einer prächtigen historischen Bibliothek einen Besuch

Ausflugsziel Kappel bei Waldsassen im Stiftland Oberpfälzer Wald mit Kind Kopie

Mit Kindern Wandern im Fichtelgebirge off the beaten path

Grenzgängertour bei Hohenberg

In Hohenberg an der Eger startet unterhalb der Burg eine weitgehend flache Hin- und Rücktour von beinahe beliebiger Länge. Nur wenn ihr den kleinen Fichtelgebirgsfluss Eger überqueren wollt, solltet ihr eine Tagestour dafür einplanen und genug Proviant mitnehmen. In jedem Fall überquert ihr bei dieser Wanderung aber die Grenze nach Tschechien. Deshalb muss (zumindest theoretisch) auch der Reisepass ins Wandergepäck.

Die Flussaue der Eger ist in dieser Gegend naturbelassen und sehr still. Wir haben bei unserer Wanderung an einem Sonntagmorgen im Frühling eine Kreuzotter beim Sonnenbad auf dem Weg ertappt. Unterwegs kommt ihr durch ein verschlafenes Bauerndorf, das früher von der Grenze geteilt wurde.

Mein Ausflugstipp: In Hohenberg lohnt nicht nur die Burg einen Besuch. Auch ein Teil des Porzellanmuseums ist in dem Ort untergebracht. Der Schwerpunkt liegt auf Kunst und Design. Das auch nicht weit entfernte Porzellanmuseum Selb dagegen informiert vorrangig über die Industriegeschichte der Porzellanherstellung. Beide Museen bieten immer wieder Mitmachaktionen für Kinder.

Grenzgängertour - Wandern im Oberpfälzer Wald und Fichtelgebirge

Kreuzotter auf dem Wanderweg

Quelle im deutsch-tschechischen Grenzgebiet

Durch das romantische Wellertal

Das Wellertal folgt der Eger an einem anderen Abschnitt. Es ist von einem Wanderparkplatz zwischen Silberbach und Selb oder von Neuhaus aus gut zu erreichen. Wer von Silberbach startet, kann das Café Egerstau als Ziel anpeilen.

Der breite, bequeme Weg am natürlichen Flusslauf entlang ist eher sonnig. Auf den Felsen in der Eger lässt sich im Wellertal herrlich herumklettern. Die Felsentürme am Ufer werden von Boulderern und Kletterern gleichermaßen genutzt. Auf manchen von ihnen wächst jedoch ein seltenes, geschütztes Leuchtmoos.

Die Eger mäandert mal breiter mal schmaler durch das Wellertal. Zwischendurch wird sie von kleinen, flachen Bächlein gespeist, die zum Spielen einladen. Auch an einem Wasserkraftwerk kommen wir vorbei. Die einzige nennenswerte Steigung auf dem knapp acht Kilometer langen Hin- und Rückweg führt schließlich hoch zum Café.

Kinderwagentauglicher Wanderweg im Wellertal bei Selb Fichtelgebirge

Bergbaugeschichte bei Arzberg

Kaum zu glauben, dass schon Alexander von Humboldt, dessen Geburtstag sich 2019 zum 250. Mal jährt, dem stillen Röslautal einen Besuch abgestattet hat. In seiner Eigenschaft als preußischer Oberbergmeister interessierte er sich unter anderem für die Alaun-Gewinnung. Das entsprechende Bergwerk ruht heute im Feisnitz-Stausee, den man in rund einer Stunde auf einem sonnigen, ebenen Pfad umrunden kann. Im Sommer lädt er auch zum Baden ein.

Wer am Ablauf abbiegt und dem Rinnsal folgt, gelangt über weite Wiesen ins Gsteinigt. So heißt das tief eingeschnittene Flusstal der Röslau zwischen Elisenfels und Arzberg. Im Fluss liegen Granitblöcke. Am Ufer finden wir den versperrten Eingang zum St. Georg Stollen – einem weiteren Zeugen der Bergbaugeschichte im Fichtelgebirge. Das Gsteinigt ist auf kürzerem Weg auch vom Wanderparkplatz bei Seußen oder direkt von Elisenfels aus erreichbar.

Eine andere, kurze Wanderschleife führt vom Feisnitzstausee durch den Wald hinauf zur Waldenfelswarte. Der dortige Aussichtsturm ist erst kürzlich erhöht worden und bietet nun wieder 360 Grad-Rundum-Ausblick über die Wipfel der hohen Fichten.

Ausflugstipp: Im Hochsommer ist das Arzberger Schwimmbad für Familien oder Sportschwimmer eine gute Adresse. Wasserrutsche, Nichtschwimmerbereich, 50 Meter-Becken, überdachtes Babybecken, große Liegewiese.

Ausflugsziel im Fichtelgebirge: Bergbaustollen und Quelle im Gsteinigt beim Wandern mit Kind

Rundweg vom Archedorf Kleinwendern nach Bad Alexandersbad

Ein rund fünf Kilometer langer Rundweg auf Wander-, Wald- und Wiesenwegen mit leichten, kurzen Steigungen verbindet den geschichtsträchtigen Kurort Bad Alexandersbad mit dem kleinen Dorf Kleinwendern. Das Dörfchen ist seit Juli 2019 das zweite Archedorf in ganz Deutschland. Mit der Bezeichnung werden Orte ausgezeichnet, die sich besonders für den Erhalt seltener Nutztierrassen einsetzen. Dementsprechend kann man in Kleinwendern Schafe, Rinder, Ziegen, Hasen, Gänse und Hühner sehen, die es nicht überall gibt.

Der Weg nach Alexandersbad führt abwechslungsreich durch Wald und Feld. Den Kurort betreten wir am Luisenbrunnen mitten im Stadtpark. Die Kinder verziehen das Gesicht, als sie das saure, stark eisenhaltige Wasser kosten. Zwei Radtourenfahrer füllen ihre Trinkflaschen dagegen gleich mehrfach auf: Nach ihren Angaben macht das Heilquellwasser wach. Es soll auch gegen Gicht, etc. wirken.

Ganz in der Nähe des Brunnens belohnt das Schweizerhaus mit selbstgebackenem Kuchen für die erste Weghälfte. Durch das Ortszentrum mit dem alten Kurhaus führt der Weg weiter oben wieder in den Fichtenwald und zurück nach Kleinwendern.

Ausflugstipp Luisenburg: Wer in Bad Alexandersbad noch Puste hat, kann den Rückweg über die Luisenburg ausdehnen – dann aber mit Steigungen. Auf dem rund zwei Kilometer entfernten Hügel spielt eine Freilichtbühne hochgelobtes Theater, Musicals und Opern und Operetten, darunter auch Kinderstücke. Außerdem ist dort der Einstieg in das Kinder-Boulder-Paradies Felsenlabyrinth. Mehr über das Felsenlabyrinth gibt es im Beitrag über das Wandern mit Kindern im Fichtelgebirge (Klick).

Schafe im Archedorf Kleinwendern beim Wandern im Oberpfälzer Wald und Fichtelgebirge mit Kindern

Blumenwiese in Bad Alexandersbad

Ausflugstipp im Fichtelgebirge: Kräuterwanderung um den Nageler See

Das Kräuterdorf Nagel liegt bereits ganz nah bei den bekannten Gipfeln des Fichtelgebirges und blickt deshalb schon auf eine längere Tourismusgeschichte zurück. Doch erst vor wenigen Jahren hat sich der unscheinbare Ort zum Kräuterdorf gemausert. Seitdem hat er einen großen (Wild-)Kräutergarten und ein Kräuterhaus. Beides liegt ganz in der Nähe des Nageler Sees und lässt sich daher im Sommer mit einem Badetag verbinden.

Zu verdanken ist der Wandel des Ortes einer wachsenden Gruppe kräuterinteressierter Frauen. Sie haben einen Verein gegründet, der das Haus und den Garten betreibt, und bieten zahlreiche Veranstaltungen rund um (Wild-)Kräuter. Eine davon ist die rund zweistündige Kräuterwanderung um den Nageler See.

Der Weg an sich ist kurz. Den See hätten wir sicher in weniger als einer Stunde umrundet. Doch am Wegesrand blüht und duftet es unentwegt, und die kundige, zertifizierte Wildkräuterführerin findet auf Schritt und Tritt neue Pflanzen, die sie unserer kleinen Gruppe von Frauen zeigt. Ich kann mir unmöglich für alle diese Wildkräuter die Anwendungsgebiete und Zubereitungsarten merken, und auch der Junior weiß nachher nur noch die Hälfte. Dennoch nehmen wir mehr mit als die leckere Kräuterbutter, die unsere Kräuterfrau am Ende des Weges im Kräutergarten austeilt: Wir haben die Welt der Wildkräuter im Fichtelgebirge wirklich mit allen Sinnen kennengelernt.

Kräuterernten bei der Wildkräuterwanderung rund um den Nageler See

Ausblick beim Wandern im Fichtelgebirge am Nageler See mit Kind

Duft- und Schmetterlingsgarten im Kräuterdorf Nagel Fichtelgebirge

Weitere Ausflugsziele für den Familienurlaub im Fichtelgebirge findet ihr in meinem Beitrag Schlechtwetterretter für Familien im Fichtelgebirge über Ausflüge mit Kindern im Fichtelgebirge bei Regen (klick).

Ihr wollt mehr über die Freizeitmöglichkeiten mit Kindern im Oberpfälzer Wald und Fichtelgebirge wissen? Dann hinterlasst mir eure Fragen! Habt ihr selbst noch Tipps und Anregungen zum Wandern im Oberpfälzer Wald und Fichtelgebirge? Auch dann freue ich mich über euren Kommentar.

4 Kommentare

  1. Jedes Mal, wenn ich Deine Reiseberichte aus dem Fichtelgebirge lese, kriege ich ein bisschen ein schlechtes Gewissen. Es sieht dort so idyllisch aus, ist gar nicht so weit von uns und ich kenne die Ecke Null. Irgendwann hast Du mich weichgeklopft, ganz sicher.
    Aber die Schlange? Die sieht riesig aus. Ich hoffe, Du hast sie nur extrem vergrößert und sie war in Wirklichkeit ganz klein. 😉
    Liebe Grüße, Ines

    • Naja, eine Kreuzotter ist nicht so ganz klein (ca. 120 lang), und auch nicht so ganz ungefährlich. Ich hatte aber das Glück, dass sie noch im Frühlings-Halbschlaf und damit sehr langsam in ihren Bewegungen war und ich dadurch sehr nah ran konnte.
      Aber tröste dich, Ines: Es gibt noch viele Ecken noch deutlich näher an Berlin dran, die ich auch nicht kenne. Dann bleibt uns noch etwas zu entdecken 🙂
      Liebe Grüße
      Gela

  2. Hallo Gela,
    durch solche Berichte erinnern sich hoffentlich wieder mehr Menschen daran, dass man nicht immer um die halbe Welt fliegen muss, sondern es auch hierzulande viel zu sehen gibt. Ich bin im Sommer auch unheimlich gerne hier unterwegs und habe einiges, worüber Du schreibst, schon selbst gesehen. Das tiefste Bohrloch finde ich so beeindruckend; das hatte ich mal von der Ferne aus gesehen und bin einfach hin gefahren, allerdings war das Museum dazu geschlossen.
    Und, was Wanderungen und Natur angeht, da sind Fichtelgebirge, Oberpfälzer Wald oder auch der Frankenwald unschlagbar.
    Danke für die schöne Zusammenstellung!
    Liebe Grüße
    Barbara

    • Liebe Barbara,
      das ist so wahr! Vielleicht findest du ja in meiner Sammlung auch noch ein paar Wander-Anregungen.
      Liebe Grüße
      Angela

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