Das erste Mal: Allein Reisen mit Baby

Allein Wandern mit Baby

Reisen mit Kindern hält viele erste Male bereit. Ein ganz besonderes erstes Mal ist die erste Reise mit Baby. Davor stehen viele Fragen, und noch ein paar mehr Fragen stellen sich vor dem ersten Mal Allein Reisen mit Baby. Die Wichtigste: Was traue ich mir zu? 12 Lektionen und 1 These im Rückblick auf meine erste Reise mit Baby (nicht ganz allein)

– Beitrag zur Blogparade Reisen mit Baby –

Zugegeben: Mein erstes Mal Allein Reisen mit Baby ist schon ein paar Jahre her; neun genau genommen. Dennoch erinnere ich mich noch sehr gut an die erste richtige Reise mit meinem Sohn. Kein Wunder, denn irgendwie war alles aufregend, weil alles neu war. Schon lange will ich im Blog über meine erste Reise mit Baby allein schreiben. Dass ich es nun endlich mache, verdanke ich Lena vom Familienreiseblog family4travel.de. Denn sie hat anlässlich der Geburt ihres dritten Kindes zur Blogparade „Erster Urlaub mit Baby“ aufgerufen.

Wie Lena habe auch ich mir mein altes Reisetagebuch geschnappt und noch einmal nachgelesen, wie sich das Allein Reisen mit Baby beim ersten Mal denn angefühlt hat. Dabei wird schnell klar: Das Reisen mit Baby empfand ich am Anfang schon sehr anders als meine Reisen ohne Baby. Ich empfand es auch mal als anstrengend, aber vor allem fand ich es von Anfang an wunderschön. Hier kommt die Wahrheit über meine erste Reise mit Baby allein.

Wandern mit Baby allein auf die Hütte

Glücksmoment auf der ersten Reise mit Baby allein: Hütteneinkehr bei der ersten Bergwanderung mit Baby in Südtirol.

Der erste Roadtrip mit Baby

Nun aber erst einmal die Rahmendaten: Meine erste richtige Reise mit Baby war – wie sollte es anders sein – ein Roadtrip. Mein Sohn war rund vier Monate alt, als es mich nach einem langen harten Winter und einem verregneten Frühling Anfang Juni 2010 in den Süden zog. Eine Gruppe von richtig netten Leuten, die ich auf meiner Patagonien-Reise zweieinhalb Jahre zuvor kennengelernt hatte, war in der Toskana verabredet. Da ließ ich mich nicht zweimal bitten. Denn in die Toskana wollte ich schon als Abiturientin.

Zweifel kamen mir erst, als ich meiner Mutter und Freunden von den Plänen erzählte. Willst du dir das wirklich antun? Das kannst du doch dem Kleinen nicht zumuten! … Auf mich prasselte von fast allen Seiten so ziemlich die ganze Salve Spaßverderber-Sprüche ein, die ich im Bullshit-Bingo Allein Reisen mit Kind (klick) schon einmal gesammelt habe. Trotzdem hielt ich an meinen Reiseplänen fest.

Sehnsuchtsziel Toskana – der Antrieb für meinen ersten Roadtrip mit Baby allein

Zweifel vor dem ersten Mal Allein reisen mit Baby

Klar war: Mir stand eine richtig lange Autofahrt mit Baby bevor. Die Toskana ist von Berlin ungefähr 1300 Kilometer entfernt, für die Google Maps knapp 14 Stunden veranschlagt. Die ersten längeren Autofahrten mit Baby hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon hinter mir. Sie hatten natürlich zu meiner Mutter im knapp 400 Kilometer entfernten Fichtelgebirge geführt. Weil ich dabei unterwegs arg mit Müdigkeit am Steuer gekämpft hatte, wollte ich die Strecke nicht wieder komplett am Stück fahren. Ich stillte zu dieser Zeit noch voll. Das Stillen machte mich auch tagsüber müde und der regelmäßig unterbrochene Schlaf tat ein Übriges.

Lektion 1: Kurze Fahr-Etappen sind gut für Mamas, die allein mit Baby reisen.

Roadtrip mit Baby: Durch Sachsen-Anhalt, Bayern und Südtirol in die Toskana

Die Etappen bei meinem ersten Roadtrip mit Baby sahen so aus:

Berlin -  Wörlitz
ca. 130 km
Wörlitz – Fichtelgebirge
ca. 270 km
Fichtelgebirge – München
ca. 250 km
München – Meran
ca. 310 km
Meran (Südtirol) – Toskana (bei Siena)
ca. 450 km

Vom Fichtelgebirge bis Meran begleitete mich meine Mutter. Dort war ich bereits mit einem Teil meiner patagonischen Reisebekannten verabredet. Wir fuhren mit zwei Autos im Konvoi. Zurück ging es auf demselben Weg. Ich verbrachte dann noch einige Tage allein mit Baby in Meran und fuhr von dort wieder zu meiner Mutter ins Fichtelgebirge.

Reisen mit Baby – ein Umzug auf Zeit?

„Die Fahrt war fürchterlich.“

So steht es über die ersten 130 Kilometer in meinem Reisetagebuch. Doch das hat nichts damit zu tun, dass ich allein mit Baby im Auto fahre. Vielmehr verzögern Stau, Beinahe-Unfälle und eine Fehlleitung durch das Navi die Ankunft in Wörlitz, wo ich den berühmten Landschaftspark sehen wollte. Das hat aber auch Vorteile, wie dem Reisetagebuch weiter zu entnehmen ist:

„Dadurch habe ich eine größere Ferienwohnung als die gebuchte. Ich kann mich ausbreiten. Zum Glück, denn ich habe tatsächlich fast jede Ecke belegt. Reisen mit Kind ist einfach ein Umzug auf Zeit. Das Auto ist quasi voll. Mal sehen, wo ich Mutti noch unterbringe.“

Viele sagen, dass sie beim Reisen mit Baby praktisch nichts dabei hatten und das Gepäck mit den Kindern wuchs. Bei uns war das umgekehrt: Inzwischen brauchen wir nicht mehr sehr viel. Aber für mein Baby mussten immer Fuhrpark und Hofstaat an Bord: Abgesehen von Kuscheltieren, Kinderwagen und genug Wechselwäsche hatte ich immer auch Windeln, Pflegecreme und andere Dinge dabei, die man eigentlich überall kaufen kann. Denn so sparte ich mir unterwegs den Einkauf – naja, sagen wir mal: wenigstens einen 😉

Lektion 2: Packen will gelernt sein.

Allein Reisen mit Baby: Wie der Auftakt gelingt

Schon am ersten Tag meiner Reise entdecke ich aber auch einen der großen Vorteile am Reisen mit Kindern. Es bringt viele Gelegenheiten zum Kontakt mit anderen Menschen. Im Reisetagebuch steht:

„Reisen mit so einem süßen Baby wie meinem ist wirklich etwas Besonderes. Mehrfach wollten Kinder in den Kinderwagen gucken. Hatte ich ihn in der Trage, hieß es: ‚So ein süßes Baby’. Manche haben ihn einfach bei der Hand genommen.“

Wir verbringen zwei entspannte Tage im Wörlitzer Park. Am Ende der ersten Etappe resümiere ich:

„Zum Glück hat er viel geschlafen, so dass ich von dem herrlichen Landschaftspark wirklich was gesehen habe. Die erste Station meiner ersten Reise mit Baby ist rundum gelungen.“

Lektion 3: Allein Reisen mit Baby ist ein intensives Erlebnis.

Gelungener Auftakt: Zwei Tage lang erkunde ich mit Baby vor dem Bauch den Wörlitzer Park.

Allein Wandern mit Baby – gebongt!

Der nächste Tagebucheintrag folgt erst eine Woche später in Meran. Ich erinnere mich aber, dass ich das Auto für die Fahrt dahin umgeräumt hatte, so dass meine Mutter mit meinem Baby auf der Rückbank sitzen konnte.

Aus der ersten Woche in Südtirol beschreibe ich vor allem das wechselhafte Wetter. Statt einer Panorama-Bergwanderung auf dem Vigiljoch unternehme ich nur den Abstieg aus dichten Wolken. Bei brütender Hitze schieben meine Mutter und ich den Kinderwagen durch die Trautmannsdorfer Gärten. Beim Bummel durch Meran haben wir jedoch mal Glück mit den Temperaturen.

Die wunderbare Entdeckung, dass ich auch allein mit Baby Wandern gehen kann, scheint mir kaum der Rede wert. Auch wie ich das mit Rucksack und Trage gemanagt habe, halte ich nicht für erwähnenswert.

Mit meiner Mutter diskutiere ich in dieser Woche in Meran viel darüber, was man einem Baby auf Reisen zumuten kann. Eine Fahrt mit der Seilbahn ins Hochgebirge – geht das? Wie lang darf ein vier Monate altes Baby am Stück getragen werden? Fragen über Fragen…

Meine Eltern hatten bei unserer ersten längeren Reise, die damals an den Gardasee führte, meine zweijährige Schwester zuhause bei den Großeltern gelassen. Hätte ich meinen Sohn auch einfach bei meiner Mutter lassen sollen? Abgesehen davon, dass das schon allein wegen des Stillens nicht ging, festigte sich im Lauf dieser Debatten in mir eine Überzeugung. Und die wurde bestätigt durch die Erfahrungen unterwegs:

Lektion 4: Wenn es mir gut geht, geht es auch meinem Baby gut.
Trautmannsdorfer Gärten und Schloss bei Meran

Im Botanischen Garten von Schloss Trautmannsdorf bei Meran gibt es wunderschöne kinderwagentaugliche Wege.

Babysitter inklusive: Reisen mit Baby und Großeltern

Allen Diskussionen um Erziehungsfragen zum Trotz: Es hat schon große Vorteile, dass Oma uns auf der ersten Reise mit Baby Gesellschaft leistet. Sie passt morgens auf mein Baby auf, während ich meine Runden im Pool drehe. Sie hütet mein Baby abends, während ich auf ein Konzert gehe, und sie schiebt es nachmittags im Kinderwagen umher, so dass ich seelenruhig ein Buch lesen kann – und natürlich dabei einschlafe. So wird in dieser Woche auf Reisen mit Baby und meiner Mutter noch etwas klar:

Lektion 5: Oma ist ein prima Babysitter beim Allein Reisen mit Baby.

Babyfon – ein wichtiger Begleiter beim Allein Reisen mit Baby

Während der ganzen Toskana-Woche fehlt wieder jeglicher Eintrag im Reisetagebuch. Ich habe im Kreis meiner fünf Patagonien-Freunde wohl einfach besseres zu tun als aufzuschreiben was passiert. Ein Ferienhaus in der Nähe von Siena ist groß genug für uns alle. Im Garten gibt es einen Pool und eine Wiese, auf der wir Abend für Abend Köbb spielen.

Mein kleiner Sohn schläft währenddessen selig in unserem Zimmer auf dem großen Doppelbett – sicherheitshalber umringt von Decken, damit er nicht hinausfallen kann. Wenn er wach wird, höre ich das durch das Babyfon.

Lektion 6: Das Babyfon kommt beim Allein Reisen mit Baby immer mit an Bord.

Unser Ferienhaus in der Toskana

Reisen mit Baby und Freunden

Meine Mitreisenden reagieren sehr unterschiedlich auf den Nachwuchs-Globetrotter. Die einen sind sehr angetan, die anderen können wenig mit ihm anfangen. Am Ende der Woche in der Toskana mit Baby und Freunden hat mein kleiner Sohn aber auf jedem Schoß mindestens einmal gesessen und sich dabei wohlgefühlt. So ist es im Fotobuch von der ersten Reise mit Baby allein dokumentiert. Im Tagebuch steht:

„Die Tagesausflüge habe ich mit Baby alle mitgemacht. Erstaunlicherweise hat nie einer gemeckert, wenn ich stillen oder wickeln musste, obwohl dadurch alles länger gedauert hat. Trotzdem haben wir einiges gesehen: Siena komplett mitsamt dem total verrückten Dom von innen, Volterra mit seinen Türmen, San Gimignano, …“.

Was nicht im Tagebuch steht, mir aber noch sehr lebendig in Erinnerung ist: Den Kinderwagen haben zwei meiner Freunde zwischendurch durch die steilen Gassen mit Stufen und Kopfsteinpflaster getragen – genau wie sie das ein Jahr später beim nächsten Treffen in der Pampa auf der Ostsee-Insel Hiddensee wieder taten.

Lektion 7: Reisen mit Baby klappt auch mit kinderlosen Freunden.
Lektion 8: Eine Babytrage ist wichtiger als ein Kinderwagen.
Reisen mit Baby und Freunden in die Toskana

Jeder „darf“ den Kinderwagen mal schieben, wie hier auf dem Marktplatz von Siena.

Reiseblues: Wieder allein und total geschafft

Aber natürlich war auf meiner ersten Reise mit Baby allein nicht alles das reinste Zuckerschlecken. Es gab auch Momente, in denen ich mich wirklich allein und überfordert gefühlt habe.

In der Toskana verbringe ich eine aktive Woche mit meinen fünf Freunden und Baby. Nach den Tagesausflügen will ich auch am Abend noch Zeit mit meinen Freunden verbringen und gehe regelmäßig sehr spät ins Bett.

Mein Baby schläft aber leider in dieser Woche ziemlich schlecht – wahrscheinlich bahnen sich die ersten Zähnchen ihren Weg. So bekomme ich eine Woche lang reichlich wenig Schlaf. Als ich nach dieser Woche abends in Meran ankomme, ist ein Tiefpunkt der Reise erreicht. Im Reisetagebuch steht:

„Zurück in Meran bei Regen und 13 Grad, hungrig, fix und alle. Ich bin total geschafft. Die Rückfahrt aus der Toskana war komplett verregnet und damit ungeheuer anstrengend. Außerdem bin ich ein bisschen traurig, dass ich die lieben Reise-Freunde nicht mehr um mich habe. Es ist so viel angenehmer, wenn da noch jemand ist.“

Lektion 9: Genug Schlaf schützt vor Überforderung.

Sightseeing (wie hier am Dom von Siena) und Party beim Urlaub mit Freunden? Schlafmangel geht an die Substanz.

So macht die erste Reise mit Baby allein Spaß

Doch diese Stimmung ändert sich schnell. Am nächsten Tag beschließe ich, länger in Meran zu bleiben, um mich noch ein bisschen auszuruhen. Und dann komme ich so richtig auf den Geschmack. Ich stelle fest:

Lektion 10: Allein Reisen mit Baby kann total entspannt sein, wenn ich nur auf mein Baby Rücksicht nehmen muss und auf sonst keinen.

Spontan hänge ich drei Tage dran. Im Tagebuch heißt es nach zwei Tagen:

„Gut, dass ich gestern zu faul zum Packen war. Morgen bleibe ich auch noch hier. Ich habe echt ein Superbaby. Er hat sich nicht beklagt, als ich ihn in Schenna beim Essen auf den Tisch gelegt habe. Er hat sich selbst beschäftigt, als ich schwimmen war. Und jetzt schläft er und lässt mich ganz in Ruhe die letzte Abendsonne genießen.“

Glücklich Allein Reisen mit Baby

Das Wetter ist beim zweiten Aufenthalt in Meran auf dieser ersten Reise mit Baby allein ideal. Auf den Bergen liegt Schnee, im Tal herrschen angenehme Temperaturen. Ich kann also einfache Wanderungen mit Baby direkt bei Meran unternehmen. Mein Baby vor dem Bauch und den Rucksack auf dem Rücken entdecke ich Schloss Tirol und die Erdpyramiden, genieße einen Panoramaweg oberhalb des Kurortes Meran und wandere hinauf nach Schenna.

„Ich bin gespannt, wie es mir morgen geht. Das waren heute schließlich gut vier Stunden mit rund zehn Kilo mehr auf Hüften und Schultern“, schreibe ich abends ins Reisetagebuch.

Diese Anstrengung scheine ich aber ohne Schäden überstanden zu haben. Denn am nächsten Abend schwärme ich nur:

„Was für ein Tag! Noch schöner wärs gar nicht auszuhalten.“

Nach einer Wanderung mit einem leicht mäkeligen, unausgeschlafenen Baby vor dem Bauch gab es, so das Tagebuch:

„eine Spiel- und Schmuserunde mit meinem kleinen Sohn, die er mir damit gedankt hat, dass ich solange schwimmen durfte, wie ich wollte, ohne dass er gequengelt hat. Danach waren wir beide noch auf unserer Decke im Gras gelegen und haben uns angestrahlt. Richtig klasse!“

Lektion 11: Beim Allein Reisen mit Baby machen die einfachsten Dinge glücklich.

Unten Palmen, oben schneebedeckte Gipfel: Schon dieser Anblick aus der Ferienwohnung in Meran macht mich bei der ersten Reise mit Baby allein glücklich.

Meilensteine unterwegs: Wie das Baby sich auf Reisen verändert

Vier Wochen sind im Leben eines vier bis fünf Monate alten Babys eine lange Zeit. Also passieren beim ersten Mal Allein reisen mit Baby auch wichtige Entwicklungsschritte. Am nächsten Abend schreibe ich ins Tagebuch:

„Der Kleine spielt ganz anders mit seinem Spielebogen als vor einer guten Woche. Er kommt jetzt an die hängenden Spielsachen heran. Dabei hat er Kraft und reißt richtig dran. Ich weiß nicht, ob er die anderen vermisst. Jedenfalls hat er ziemlich viel Action hier in der Ferienwohnung gemacht, wo es so viel stiller ist als im Ferienhaus in der Toskana. Ich glaube auch, dass er sich gedreht hat, denn er lag einmal ganz anders da, als ich ihn hingelegt habe.“

Insgesamt komme ich offensichtlich mit einem sehr aktiven und aufgeweckten Baby zurück aus der Toskana. Im Reisetagebuch steht:

„Er hat in dieser Woche das Lachen gelernt, gluckst und quietscht vor Vergnügen, wenn ihm ein Spiel Spaß macht.“

Lektion 12: Beim Reisen mit Baby passieren Meilensteine unterwegs.

Reiseeltern bekommen Reisebabys

Auch wenn er das Lachen vielleicht erst auf unserer ersten Reise begonnen hat: Gelächelt hat mein kleiner Sohn schon vorher viel – und damit schon immer alle für sich eingenommen.

„Der Junge ist so super drauf, mit dem kannst du alles machen“, hat deshalb einer meiner Reisefreunde in der Toskana gesagt.

Das war mir so wichtig, dass ich es aufgeschrieben habe. Ich denke, diese Ermutigung hat mir sehr gut getan.

Der Freund, der sie aussprach, war selbst als Baby auf der Rückbank im Auto liegend mit seinen Eltern von Hamburg nach Ligurien gefahren. So verschieden sind die Voraussetzungen, die wir aus unserer eigenen Kindheit zum Reisen mit Baby mitbringen.

Nach diesen Erfahrungen und Erlebnissen beim Allein Reisen mit Baby wage ich eine These:

Reiseeltern bekommen Reisebabys.

Ich denke, dass Babys sehr genau merken, wenn es den Eltern gut geht. Sind die Eltern gut drauf, ist das Baby auch meistens gut drauf – wenn nicht Hunger, Durst, volle Windeln, schmerzende Zähne oder andere Störfaktoren dazwischen funken. Deshalb sind Reisen mit Baby eine echte Bereicherung für alle Beteiligten. Und das gilt auch beim Allein Reisen mit Baby. Oder wie seht ihr das?

Jetzt interessieren mich eure Erfahrungen! Verratet mir in einem Kommentar, was eure Lessons learnt bei der erste Reise mit Baby waren!

4 Kommentare

  1. Danke für den tollen Bericht! Das macht mir viel Mut für die kommende Zeit. Mit den Großen waren wir in dem Alter halt nie groß unterwegs, erst später. Aber mit deiner These hast du ganz bestimmt recht – hoffe ich allein schon aus Eigennutz. 🙂
    Wenn du so weite Strecken auch mit so kleinem Baby alleine gefahren bist, wie hast du das denn dann gemacht, wenn er geweint hat? Hast du sehr viele Pausen machen müssen? Oder hat er damals noch zuverlässig geschlafen, sobald der Motor dröhnt? Davor hätte ich nämlich wohl die größte Angst bei einem Roadtrip alleine mit Baby.

    • Liebe Lena,
      ich hatte tatsächlich von Anfang an ein Kind, das das Autofahren geliebt hat. Meistens ist er sofort eingeschlafen und hat wirklich lange geschlafen. Strecken von mindestens 2 Stunden gingen problemlos und sogar die lange Strecke zwischen der Toskana und Südtirol habe ich mit einer Stillpause hinbekommen. Geweint hat er eigentlich nie. Wenn er wach war, hatte er (meistens) Spaß (manchmal auch Ärger 😉 mit den bunten, hängenden Kuschelspielzeugen am Bügel der Babyschale.
      Das wird schon alles! Du hast ja drei Männer dabei, die eure kleine Prinzessin bespaßen und verwöhnen 😉
      Liebe Grüße
      Angela
      Angela

  2. Liebe Angela, vielen Dank für deinen tollen Bericht. Ich bin auf jeden Fall dabei bei deiner These: Reiseeltern bekommen Reisekinder. Das kann ich nur bestätigen. Wenn es uns gut geht, überträgt sich das auch auf unser Kind. Wir hatten auch von Anfang an das Glück einen sehr pflegeleichten Sohn zu haben, der das Autofahren liebt. Selbst heute mit seinen 6 Jahren hört er entweder Hörspiele oder schläft einfach ein bei langen Fahrten. Ich muss mich auch unbedingt mal hinsetzen und über unsere ersten Reisen mit dem Krümel zu berichten.

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