Grün, grüner, Berlin – Teil 3

Parks in Berlin für Familien vorgestellt

Die Internationale Gartenausstellung ist 2017 in Berlin zu Gast. Und während alle Welt die Gärten der Welt in Marzahn besucht, sind viele andere Berliner Parks und Gärten zwar ähnlich reizvoll, aber lange nicht so gut besucht. Einheimische kennen und schätzen das ehemalige Bundesgartenschaugelände in Britz und den Volkspark Jungfernheide in Berlin-Siemensstadt. Der Treptower Park zieht mit seinem Hafen auch Touristen an. Diese drei Parks lernt ihr im dritten Teil der Serie über Parks in Berlin kennen.

Im ersten Teil der Serie über Parks in Berlin habe ich zu einem Roundup aufgerufen, der immer noch läuft. Dabei waren und sind eure Erfahrungen in Parks und Gärten in Berlin gesucht. Die zentrumsnahen Parks rund um Mitte und Kreuzberg sind in Teil 2 der Serie über Parks in Berlin bereits vorgestellt. Und von den Parks am südlichen Rand der Innenstadt habe ich euch gleich im ersten Teil berichtet. Doch noch immer klaffen Lücken auf dem grünen Stadtplan von Berlin. Deshalb hoffe ich auf eure Mithilfe:

Wer hat Erfahrungen im Mauerpark mit Kindern, kennt den grünen Wedding, Humboldthain oder Volkspark Pankow? Wer kann grüne Inseln in Lichtenberg und Köpenick für einen Familienausflug empfehlen? Und wo liegen die Erholungsoasen von Charlottenburg, Wilmersdorf und Schöneberg? Über eure Antworten an blog@unterwegsmitkind.com freue ich mich sehr! Eure Texte sollten zwischen 150 und 200 Wörtern lang sein und folgende Fragen beantworten:

  • Wo liegt der Park und wie ist er erreichbar?
  • Was gibt es alles?
  • Was ist besonders schön für Familien?
  • Welche Haken gibt es?
  • Interessant ist oft auch, welche Geschichte ein Park hat.

Dazu brauche ich mindestens ein Bild im Querformat mit einer Breite von mindestens 1200 Pixeln, das ich mit Copyright-Angabe in meinem Blog veröffentliche.

Immerhin im Westen der Stadt schließt sich in diesem Serienteil über Parks in Berlin eine Lücke. Denn Susanne vom Blog vonortzuortreisen.de stellt den Volkspark Jungfernheide in Berlin-Siemensstadt vor:

Volkspark Jungfernheide, der perfekte Ort für Familien

Hier gibt es nicht nur ruhige Ecken, es ist auch der Erlebnisfaktor gesichert.

Der Volkspark Jungfernheide erstreckt sich zwischen dem Hohenzollernkanal, der Stadtautobahn, dem Heckerdamm und dem Jungfernheideweg (U-Bahnhof Halemweg, Linie 7). Läuft man einmal den äußersten Rundweg entlang hat man knapp fünf Kilometer zurückgelegt.

Das Strandbad Jungfernheide lockt im Sommer viele Familien an. Ein breiter sehr gepflegter Sandstrand, Schattenplätze, Beachvolleyball, ein flacher Zugang ins Wasser und eine kleine Wasserskibahn bieten jedem in der Familie Spaß und Erholung. Auf der gegenüber liegenden Seeseite gibt es eine große Wiese und einen tollen Spielplatz. Das Baden ist hier verboten.

Seit 2010 gibt es im Jungfernheidepark einen Hochseilgarten. Hier können nicht nur Erwachsene ihren Spaß in luftiger Höhe erleben. Es gibt auch einen extra Parcours für Kinder.

Neu und noch kaum beachtet ist ein soziales Projekt im Park. Auf einem kleinen Gelände wohnen Ziegen und Hasen, die man streicheln darf. Hier wird noch fleißig gearbeitet und nach und nach entstehen weitere Angebote.

Mehr über den Volkspark Jungfernheide erfahrt ihr in Susannes Blog: http://vonortzuort.reisen/deutschland/berlin/volkspark-jungfernheide-siemensstadt/

Copyright: vonortzuortreisen.de

Copyright: vonortzuortreisen.de

Insellage: Treptower Park

Lage und Umgebung: Direkt an der Spree am östlichen Rand des Stadtzentrums im Stadtteil Treptow. Mit der S-Bahn (Ringbahn) gut zu erreichen. Im Osten schließen sich der Plänterwald und das verfallene Gelände des ehemaligen DDR-Vergnügungsparks Spreepark an. Vom Treptower Hafen starten Ausflugsschiffe.

Geschichte: Der Treptower Park ist neben Friedrichshain, Humboldthain und Viktoriapark eine der vier alten Berliner Parkanlagen aus dem 19. Jahrhundert. 1896 wurde für die Berliner Gewerbeausstellung die Archenhold-Sternwarte gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand das gigantische Sowjetische Ehrenmal im Südteil des Parks.

Das gibt es: Ganz viel Platz, wahlweise mit oder ohne Baumschatten. Und das entweder mit Ausblick direkt an der Spree oder lauschig am Plansch-Tümpel in der Nähe des Ehrenmals. Außerdem natürlich das Sowjetische Ehrenmal, das schon allein durch seine Größe beeindruckt, den Treptower Hafen mit Fischbrötchen, eine Insel und einen Bootsverleih (in der Nähe der Insel).

Besonders schön: Die Insel der Jugend im Treptower Park ist ein Juwel für Familien. Große Spielwiese, ringsum Wasser. Das Café-Restaurant hat eine große Terrasse. Sonntags gibt es Brunch und Jazz (Eintritt frei) und oft auch Puppentheater (kostenpflichtig) oder sogar Familiennachmittage mit Lagerfeuer und Stockbrot.

Der Haken: Im Planschtümpel planschen auch Hunde.

Blumen im Beet: Britzer Garten

Lage und Umgebung: Außerhalb des Stadtzentrums im Süden Neuköllns an der Grenze zu Mariendorf inmitten von Lauben- und Wohnsiedlungen. Mit öffentlichen Bussen ab U-Bahnhof Alt-Mariendorf oder U-/S-Bahnhof Hermannstraße erreichbar.

Geschichte: Der Britzer Garten wurde 1985 zur Bundesgartenschau angelegt.

Das gibt es: Der 90 Hektar große Landschaftsgarten umfasst Parkflächen und Gartenanlagen. Einen groben Überblick verschafft eine Rundfahrt mit der historischen Schmalspurbahn. Je nach Jahreszeit verwandeln sich die Beete in ein Tulpen-, Rosen- oder Dahlienmeer. Im Herbst können außerdem alte Apfelsorten für den Eigenverzehr geerntet werden. Kräutergarten und Rhododendronhain (Titelbild) gehören auch dazu. In der Mitte der Parkanlage ist ein großer künstlicher Teich angelegt. Darin lassen Modellbootkapitäne gern ihre Schiffe kreisen. Zum Baden ist er jedoch nicht geeignet. Dafür gibt es gleich zwei Wasserspielplätze und einen weiteren Spielplatz, jeweils mit Toiletten und (nicht ganz günstiger) Gastronomie in der Nähe. Im Freilandlabor finden ab und zu Naturforscher-Veranstaltungen für Kids statt. Gelegentlich weitere Veranstaltungen und Konzerte rund um den See.

Besonders schön: Für Kids: Bei Hitze der Wasserspielplatz zwischen dem Tiergehege am Freilandlabor und dem Festplatz. Für Eltern: das saisonal wechselnde Blütenmeer in den Blumenbeeten. Für alle: die Fahrt mit der offenen Parkbahn, die Apfelernte im Herbst, der viele Platz.

Der Haken: Klettern in seltenen Bäumen wird von manchen Parkwächtern nicht geduldet. Außerdem kostet der Park einen kleinen Eintritt und schließt abends.

Welche Parks in Berlin kennt ihr? Stellt sie uns vor und macht mit beim Roundup!

Habt ihr andere Erfahrungen in den vorgestellten Parks und Gärten in Berlin gemacht oder weitere schöne Ecken entdeckt? Dann hinterlasst einen Kommentar!

8 Kommentare

  1. Hallo Angela,

    außer dem Treptower Park kannte ich bisher noch keinen, der von dir vorgestellten Parks in Berlin. Aber gerade mit Kids ist es schön viel Zeit in der Natur zu verbringen und da ist es prima, wenn man zuvor nicht eine halbe Weltreise unternehmen muss.

    Viele Grüße

    Alex

    • Da hast du komplett recht, Alex!
      Die grünen Ecken von Berlin habe ich aber auch schon ohne Kind immer geliebt.
      Liebe Grüße
      Angela

  2. Ich war leider noch nie in Berlin und kenne deshalb auch keine Parks dort. Sie hören sich aber alle toll an. Vor allem der Treptower Park mit seinem „Tümpel“ wäre nach meinem Geschmack.

    Liebe Grüße,
    Michaela Gruber

    • Liebe Michi,
      den Treptower Park kannst du gut mal mit Kulturprogramm kombinieren. Auf der Insel gibt es Konzerte und Theater.
      Liebe Grüße
      Angela

  3. Ciao!
    Zwei Parks kenne ich bereits und finde deine Idee sie vorzustellen sehr schön! Es muss nicht immer teurer Eintritt und Co sein, nicht wahr? Ich laufe meistens morgens eine lange Runde in verschiedenen Parks, wenn die Jahreszeit es erlaubt!

    Liebe Grüße,
    Alexandra.

    • Stimmt, Alexandra!
      Ich liebe das auch morgens meine Runde durch die Parks in der Nähe zu drehen. Schön, wenn man dabei abwechseln kann.
      Liebe Grüße
      Angela

  4. Ich war zwar schon öfter in Berlin, kenne allerdings keinen der Parks. Wenn ich mal länger da bin, werde ich garantiert einen besuchen. Unsere Tochter lebt in Berlin, hat uns aber meistens nur schöne Kneipen und Restaurants gezeigt. Ich glaube, das müssen wir ändern 🙂
    Viele Grüße
    Bruno

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