33 x Fichtelgebirge: Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und Geheimtipps von einer Einheimischen

Felsenturm im Fichtelgebirge

Wer im Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten erleben will, geht am besten in die Natur. Gipfel, Felsen und Türme geizen nicht mit schönen Aussichten über die grüne Region im Nordosten von Bayern. Aber auch kulturell ist was geboten. Die Highlights unter den Sehenswürdigkeiten im Fichtelgebirge, viele weitere schöne Ausflugsziele und ein paar Geheimtipps verrate ich euch hier.

Fichtelgebirge: Tipps einer Einheimischen

Das lest ihr hier:

Wenn Einheimische im Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten ihrer Heimat nennen sollen, dann lassen sie die echten Highlights oft aus. Schneeberg? Ochsenkopf? Fichtelsee? Das sind doch keine Sehenswürdigkeiten, heißt es dann. Stattdessen werden Museen, Kirchen oder schöne Städte genannt. Auch davon gibt es einige Sehenswerte. Aber am meisten beeindrucken im Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten, die die Natur hervorgebracht hat.

Mich begeistert die wilde Felsen-, Wald- und Gebirgslandschaft immer wieder aufs Neue, wenn ich zurück in meine alte Heimat komme. Und das sicher nicht nur, weil ich dort geboren und aufgewachsen bin. Denn nicht umsonst ist das Fichtelgebirge als Naturpark geschützt und umfasst zahlreiche Naturschutzgebiete.

Mit diesem Beitrag möchte ich möglichst alle eure Fragen zum Fichtelgebirge als Urlaubsziel beantworten und euch zeigen, wo das Fichtelgebirge am schönsten ist. Das wird allerdings nicht ganz leicht, weil es so viele schöne Orte im Fichtelgebirge gibt. Deshalb werde ich den Beitrag laufend ergänzen.

Teufelstisch bei Zell im Fichtelgebirge - Sehenswürdigkeiten aus Granit

Wo befindet sich das Fichtelgebirge?

Das Fichtelgebirge liegt im Nordosten von Bayern. Es grenzt im Osten an Tschechien. Im Norden schließt sich der Frankenwald an. Im Westen läuft die Autobahn A9 von Hof nach Bayreuth vorbei, und im Süden geht es in Steinwald und Stiftland über.

Das Fichtelgebirge befindet sich in Franken, genau genommen im Regierungsbezirk Oberfranken. Es hat aber Ausläufer in der Oberpfalz. So kommt es, dass vier Landkreise Anteil am Naturpark Fichtelgebirge haben: Das sind die Landkreise Hof, Wunsiedel im Fichtelgebirge, Bayreuth und Tirschenreuth.

Wie sieht es im Fichtelgebirge aus?

Die Region ist sehr ländlich geprägt. Die größte Stadt ist Marktredwitz mit rund 17.500 Einwohnern. Weitere bekannte Städte im Fichtelgebirge sind neben der Kreisstadt Wunsiedel die Kurbäder Bad Berneck und Bad Alexandersbad, Weißenstadt am See und die Porzellanstädte Selb und Arzberg.

Der Hauptkamm des Fichtelgebirges bildet ein Hufeisen, das nach Osten geöffnet ist. Er umfasst 12 Gipfel, die rund 1000 Meter hoch sind. Vom 12-Gipfel-Blick bei der Gemeinde Röslau kann man sie alle sehen. An den Bergflanken entspringen viele Quellen. Auch Heilquellen gibt es im Fichtelgebirge, wie etwa die Luisenquelle in Bad Alexandersbad.

typische Landschaft im Fichtelgebirge: Felsen, Fichten, Fernblick

Für was ist das Fichtelgebirge bekannt?

Im Tourismus ist das Fichtelgebirge als Outdoordestination, Wintersport- und Wandergebiet bekannt. Einen überregionalen Ruf in der Theaterszene genießt die Freilichtbühne der Luisenburg.

Bis zur Wende 1989 war das Fichtelgebirge zudem ein bedeutender Standort der Textil- und Porzellanindustrie. Viele namhafte Porzellanmarken unterhalten noch heute einen sogenannten Werks-Verkauf im Fichtelgebirge, so etwa Rosenthal und Hutschenreuther.

Vor zwei Jahrhunderten war der Bergbau der wichtigste Wirtschaftszweig. Die mineralreiche Gegend versprach Silber, Erz und Granit. In dieser Zeit hat Alexander von Humboldt als Verantwortlicher für die Erzgruben im Fichtelgebirge seine Spuren hinterlassen. Auf diversen Themenwegen kann man ihnen folgen. Granit wird heute noch in Steinbrüchen abgebaut.

Sehenswürdigkeiten aus Granit: Bären-Skulpturen bei Zell im Fichtelgebirge

Was muss man im Fichtelgebirge gesehen haben?

Ich bin ja eigentlich keine Freundin von Reiseziel-Abhak-Listen. Aber wenn ihr nur wenig Zeit habt, dann nehmt euch die folgenden 5 Top-Sehenswürdigkeiten im Fichtelgebirge vor. Mehr darüber erfahrt ihr unten:

  • Ochsenkopf
  • Luisenburg-Felsenlabyrinth
  • Fichtelsee
  • Schneeberg
  • Erika-Fuchs-Comicmuseum

Wo ist das Fichtelgebirge am schönsten?

In meinen Augen sind wirklich viele Gipfel und Felsformationen im Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten. Auf dem Höhenweg, der über die 12 Gipfel führt, kann man viele von ihnen erleben. Am schönsten finde ich als Einheimische das Fichtelgebirge jedoch oft abseits der touristischen Highlights und Hauptwanderwege – auch wenn ich selbst diese selten voller Menschen erlebt habe. Meine Tipps für Naturliebhaber:innen als Einheimische:

  • Nußhardt
  • Epprechtstein
  • Wellertal
  • Feisnitz-Stausee
  • Girgelhöhle
  • Häusellohe

In der Häusellohe bei Selb: eine der skurrilsten Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten

Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten I: Die schönsten Gipfel

Felsentürme, Burgruinen, Granitblöcke, geheime Orte, gemütliche Hütten oder Aussichtstürme: Jeder der 12 Gipfel im Fichtelgebirge hat seinen eigenen Charakter. Gemeinsam ist ihnen nur, dass sie alle tolle Ausblicke über die Umgebung bieten – manchmal mit 360-Grad-Ausblick.

Der höchste Berg im Fichtelgebirge: Schneeberg

Der Schneeberg ist mit 1058 Metern der höchste Gipfel im Fichtelgebirge. Sein ausgedehntes einzigartiges Gipfelplateau gilt als das Dach Frankens. Dort wächst eine Vielfalt endemischer Blumen, Gräser und Sträucher. Denn das Gipfelplateau war während des Kalten Krieges militärisches Sperrgebiet und damit lange Zeit sich selbst überlassen. Der dicke Beton-Turm wurde früher von der US Army und der Bundeswehr genutzt und ist bis heute nicht zugänglich. Als Aussichtsturm steht das hölzerne Backöfele zur Verfügung. Und für ein mitgebrachtes Picknick gibt es viele schöne Plätze auf Granitblöcken.

Backöfele auf dem Schneeberg - Sehenswürdigkeit Auf dem höchsten Gipfel im Fichtelgebirge

Der Ausflugsberg im Fichtelgebirge: Ochsenkopf

Der Ochsenkopf hat als zweithöchster Gipfel im Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele um sich geschart und ist ein Paradies für Outdooraktivitäten. Zwei Seilbahnen führen auf den Gipfel. Die Abfahrten werden im Winter zum Skifahren und Snowboarden und im Sommer zum Mountainbiken und Wandern genutzt. Oben bietet der historische Asenturm nicht nur eine 360-Grad-Rundum-Sicht, sondern mit seiner Gaststätte und einem Imbiss auch gute fränkische Küche. Nicht weit entfernt finden sich die Weißmainquelle und die Goethefelsen: Von den Felsen hat der Dichter und Universalgelehrte Johann Wolfgang von Goethe Zeichnungen angefertigt. Am Fuß der Ochsenkopf Nordabfahrt ist bei Bischofsgrün zudem ein Freizeitzentrum entstanden. Neben einer Skisprungschanze gibt es dort auch einen Kletterwald / Hochseilgarten und eine Ganzjahres-Rodelbahn.

Der Genuss- und Aussichtsgipfel: Kösseine

Wer die beiden höchsten Gipfel des Fichtelgebirges und die größten Städte von oben sehen will, der steigt auf die Kösseine – und wer diesen Ausblick bei Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang haben will, übernachtet in der Hütte, die der Fichtelgebirgsverein dort betreibt. Die Aussicht vom massigen, alten Kösseineturm wird nur durch die schindelverkleidete urige Hütte eingeschränkt. Dort sitzt man im Winter bei Grog und Kuchen am Kachelofen und im Sommer bei Radler und fränkischem Sauerbraten auf der Aussichtsterrasse.

Kletter-Gipfel Rudolphstein

Der Rudolphstein ist wie der Nußhardt ein Felsengipfel. Allerdings steht er nicht allein, sondern in einer ganzen Gruppe von Felsentürmen, die ein hervorragendes Klettergebiet abgeben. Auch zum Bouldern für Anfänger und Familien finden sich rund um den Rudolphstein viele Gelegenheiten. Am schnellsten ist der Rudolphstein von Weißenstadt aus erreicht.

Blockmeer-Gipfel Hohe Matze

Die Hohe Matze oder Hohe Mätze zwischen Nagel und Tröstau ist einer der stilleren Gipfel im Fichtelgebirge. Kein Ausflugslokal, kein Aussichtsturm, noch nicht einmal ein besonders toller Ausblick locken vom Sockel des Blockmeer-Gipfels. Das Gipfelkreuz ist nur für Boulderer erreichbar, denn es thront auf einem hoch aufgetürmten Haufen Hinkelsteine.

Blockmeergipfe Hohe Matze / Hohe Mätze im Fichtelgebirge

Erlebnis-Gipfel Großer Waldstein

Ein unglaublich vielseitiges Ausflugsziel, das noch dazu leicht zu erreichen ist, bietet der Große Waldstein zwischen Zell und Weißenstadt. Lauffaule können bis zur Ausflugsgaststätte Waldsteinhaus mit dem Auto fahren. Von dort ist es ein kurzer, aber steiler Spaziergang bis hoch zur Schüssel, wie der Aussichtsfelsen mit Gipfelturm genannt wird. Rundherum gruppieren sich die Ruinen einer Kappelle, die Überreste des sogenannten Roten Schlosses und Felsformationen wie der Teufelstisch. Wer von Weißenstadt heraufwandert (Rundweg ca. 7 km), kommt unterwegs an weiteren tollen Felsformationen vorbei.

Hinter dem Waldsteinhaus warten weitere Sehenswürdigkeiten im Fichtelgebirge auf die Ausflügler: Dort steht der historische Bärenfang aus großen Granitblöcken. Außerdem gibt es einen Bauernhof-Zoo mit Tierfriedhof.

Felsen-Gipfel Nußhardt

Vom Nußhardt-Gipfel aus sind Schneeberg und Ochsenkopf aus nächster Nähe zu sehen. Der Felsengipfel bietet freie Sicht in alle Richtungen, auch auf den Fichtelsee. Man sollte allerdings auch auf die Füße achten. Denn in den Granit haben sich Druidentöpfe eingeschliffen – kreisrunde tiefe Löcher, die bei Regen voll Wasser laufen.

Ein Geheimtipp, den ortsunkundige Wanderer leicht verpassen, ist die Nußhardtstube: Die Aussichtsfelsen türmen sich so, dass unter ihnen eine natürliche Höhle entstanden ist. Und die ist nicht eben klein. Man läuft bestimmt 50 Meter hindurch und findet darin auch eine Feuerstelle.

Ausblick vom Nußhardt-Gipfel zum Schneeberg beim Wandern im Fichtelgebirge

Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten II: Die schönsten Burgen und Ruinen

Burgen und Ruinen geben einer Region ihren eigenen Charme. Das haben wir auch beim Wandern im Pfälzerwald wieder festgestellt. Mit der geschichtsträchtigen Pfalz kann das fränkische Fichtelgebirge zwar nicht mithalten was Burgen und Schlösser betrifft. Dennoch standen auch im Fichtelgebirge auf vielen Gipfeln früher Burgen. Die meisten von ihnen sind seit langem zu Ruinen verfallen. Ihre Überreste sind jedoch meist gut mit Leitern und Stiegen erschlossen.

Burg Hohenberg

Eine richtige Burg mit allem Drum und Dran findet sich im Ort Hohenberg an der Eger fast an der tschechischen Grenze. Der Burghof mit Brunnen, zwei der Ecktürme und ein Teil der Wehrmauern ist öffentlich begehbar. Ein Teil der Burg dient aber als Jugendherberge und ist seit längerem wegen Renovierung geschlossen.

Die Burg Hohenberg entstand in ihrer heutigen Form im 15. Jahrhundert. Sie ist eine der Stationen auf der Burgenstraße zwischen Bayreuth und Eger. Auf einem ihrer Türme nistet meist eine Storchenfamilie. Auf dem Vorplatz finden gelegentlich Feste und Märkte statt. Gutes Essen serviert mit Blick auf die Burg der Gasthof Zur Burg.

Ruine Hirschstein

Die Burgruine Hirschstein am Hang des Kornberg ist von Martinlamitz aus auf einem Wanderweg erreichbar. Von der Burg aus dem 13. Jahrhundert ist bis auf wenige Mauerstücke kaum mehr etwas übrig. Sie war seit dem 15. Jahrhundert nicht mehr bewohnt. Ihre Keller sollen aber zwielichtigen Gestalten Unterschlupf geboten haben, bis sie im 18. Jahrhundert zugeschüttet wurden. Die Felsenklippe, auf der die Höhenburg einst thronte, bietet bis heute einen großartigen Ausblick über das gesamte Innere des hufeisenförmigen Fichtelgebirges – und einen fast schwindelerregenden Blick in die Tiefe.

Ruine Hirschstein bei Kirchenlamitz (Fichtelgebirge)

Burgruine Epprechtstein

Die Burgruine Epprechtstein erreicht man auf dem Steinbruchwanderweg vom kleinen Ort Kirchenlamitz aus. Sie liegt in einem sehr ruhigen Teil des Fichtelgebirges. Deshalb und wegen der Info-Stationen zum Granitabbau an historischen Orten ist schon die Wanderung zum Epprechtstein ein Highlight. Oben auf dem Granitgipfel thront die Burgruine, die auf das 12. Jahrhundert zurückgeht und nach einer wechselhaften Geschichte seit dem 16. Jahrhundert verfällt. Man kann über die alten Steinstufen in die Ruine gelangen und von einem Holzpodest aus über die Mauern des alten Wohnturms ins östliche Fichtelgebirge schauen.

Burgruine Weißenstein

Die Ruine Weißenstein liegt in der Oberpfalz und wird daher oft eher zum Steinwald als zum Fichtelgebirge gerechnet. Sie ist wohl die am besten erhaltene Burgruine in der Region, obwohl sie wie die anderen im 13. Jahrhundert gebaut und schon im 16. Jahrhundert aufgegeben wurde. Die Ruine wurde um die Jahrtausendwende restauriert . Seitdem informieren  Tafeln über die Geschichte der „Veste Weißenstein“. Ihren hohen schlanken Turm kann man mit Hilfe von Holztreppen besteigen und den Ausblick über Fichtelgebirge und Steinwald genießen.

Burgruine Weißenstein

Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten III: Die schönsten Felsformationen

Die schönsten Orte im Fichtelgebirge sind in meinen Augen die fantastischen Felsformationen, die der Granit bildet. Das müssen nicht unbedingt Felsengipfel sein. Auch zwischen den Gipfeln finden sich jede Menge toller Felsen. An vielen von ihnen haben auch Kinder ihre Freude, sei es beim Kraxeln oder beim Verstecken. Manche sind gar zu Kletterfelsen mit Steigeisen ausgebaut.

Felsenlabyrinth Luisenburg mit Burgstein und kleinem Haberstein

Das Felsenlabyrinth vereint eine Fülle verschiedenster Felsformationen auf einem kurzen Rundweg von etwa 4 Kilometer, der schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts für Königin Luise von Preußen als romantischer Landschaftsgarten gestaltet wurde. Der abenteuerliche Pfad führt durch Höhlen und Schluchten auf Aussichtsfelsen und zwischen unzähligen Granitfindlingen hindurch. Wirklich verlaufen kann man sich dank deutlicher Beschilderung im Felsenlabyrinth nicht.

Wer noch Ausdauer hat wandert am oberen Ende des Labyrinths weiter durch den Fichtenwald zum Burgsteinfelsen und dem kleinen Haberstein. Beide Felsentürme kann man über Holztreppen besteigen, und beide bieten eine tolle Aussicht.

Luisenburg-Felsenlabyrinth Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten

Granitblockmeer am Großen Haberstein

Die Felsenblockmeere im Fichtelgebirge und Steinwald sind eine sehr eigenwillige Landschaftsform, die man gewöhnlich eher im Hochgebirge findet. Für ein Mittelgebirge sind die ausgedehnten Geröllflächen voller Felsblöcke eher untypisch. Dennoch gibt es im Fichtelgebirge mehrere Blockmeere. Neben der Platte lohnt vor allem der Große Haberstein einen Besuch. Der Blick reicht bis nach Bischofsgrün. Das Betreten des Blockmeers ist aber aus gutem Grund verboten: Die natürlichen Höhlen zwischen den Steinen bieten Lebensraum für viele Tiere, darunter auch Luchse. Es kann sich also lohnen, am frühen Morgen zu kommen und sehr leise zu sein.

Drei Brüder

Die „Drei Brüder“ sind die Kletterfelsen par excellence im Fichtelgebirge. Die spektakuläre Ansammlung der drei leicht schiefen Granittürme findet sich in der Nähe des Rudolphstein auf einer ausgedehnten Hochebene im Nadelwald. Hinauf kommt man nur mit Seil auf verschieden schweren Kletterrouten.

Felsentürme im Fichtelgebirge

Prinzenfelsen

Der Prinzenfelsen ist einer der zahlreichen Aussichtsfelsentürme im Fichtelgebirge, die über eine Holztreppe bestiegen werden können. Oben finden sich wie auf dem Nußhardt Druidentöpfe. Zugleich ist der Prinzenfelsen aber Teil eines größeren Felsengebiets, das einen Felsengang in Nord-Süd-Richtung bildet.

Girgelhöhle

Nichtweit vom Prinzenfelsen könnt ihr in den Untergrund absteigen. Die Girgelhöhle ist eine große Höhle unter Granitblöcken mit einem Zugang von oben und einem von unten. Die Geschichte erzählt, dass sich dort um 1800 ein Mann namens Girgel aus Nagel versteckt haben soll, nachdem er einen vermeintlichen Nebenbuhler ermordet hatte. Das macht den Besuch der labyrinthartigen Höhle noch aufregender.

Girgelhöhle im Fichtelgebirge

Wackelstein / Zigeunerfelsen

Der sogenannte „Zigeunerfelsen“ am Westhang des Kornberg wackelt tatsächlich, weshalb er auch Wackelstein heißt. Mit einem Baumstamm können selbst Kinder den mindestens Meter langen liegenden Hinkelstein bewegen – ein echtes Erlebnis mitten im schönsten Laubmischwald.

Herbstwald im Fichtelgebirge am Kornberg mit Wackelstein-Felsen

Fichtelgebirge Ausflugsziele: Die schönsten Seen

Wer das Fichtelgebirge im Sommer besucht und baden gehen will, findet in einigen Städten schöne Schwimmbäder, etwa in Arzberg. In Marktredwitz, Selb, Wunsiedel, Bad Alexandersbad, Waldershof und einigen weiteren Orten gibt es Naturfreibäder. Einige Seen gehören aber unbedingt auf die Liste der Orte, die man besuchen sollte, wenn man im Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten erleben will.

Fichtelsee

Der Fichtelsee ist der höchstgelegene See im Fichtelgebirge. Vom Südufer reicht der Blick über den See bis zum Schneeberg. Das Ufer erinnert an felsigen Abschnitten an einen flachen Fjord. Mehrere Brücken verbinden die Felsen, so dass man den See an zwei Stellen zu Fuß überqueren kann. Am Ostufer befindet sich eine Ausflugsgaststätte mit Hotelbetrieb und Bootsverleih und ein Badestrand. Ein etwa 2,5 Kilometer langer Spaziergang um den See macht aber auch im Winter Spaß. Kinder können dann auf dem Schlitten mitfahren, der Wanderweg ist aber auch kinderwagentauglich.

WintFichtelgebirge Sehenswürdigkeiten Fichtelsee

Nageler See

Der Nageler See ist ein richtiger Moorsee. Von dem trüben, dunklen Wasser lassen sich aber nur wenige abschrecken. An schönen Sommertagen ist auf der Badewiese mit Umkleideräumen und Kiosk eine Menge los. Um den Nageler See führt auch eine angeleitete Kräuterwanderung. Dauer: ca. 1,5 Stunden.

Ausblick beim Wandern im Fichtelgebirge am Nageler See mit Kind

Weißenstädter See

Der Weißenstädter See ist der größte See im Fichtelgebirge. Weil oft ein Wind weht wird er gern auch zum Windsurfen und Segeln genutzt. Für beide Wassersportarten kann man dort auch Kurse buchen. Auch Stand Up Paddling ist möglich. Es gibt mehrere Liegewiesen und einen Campingplatz am Ufer. Der Uferweg ist rund vier Kilometer lang und absolut barrierefrei, so dass er mit Fahrrädern, Kinderwagen, Inlineskates, etc. befahren werden kann.

Feisnitz-Stausee / Feisnitzspeicher

Etwa ab vom Schuss liegt der Feisnitz-Stausee oder Feisnitzspeicher im kleinen Ortsteil Haid bei Seußen. Der zweiteilige Stausee ist wegen Strömungen und zum Naturschutz nur an einigen Stellen zum Baden freigegeben (Schilder beachten!). Angeln kann man dort mit Genehmigung auch. Der knapp drei Kilometer lange Spaziergang um die beiden Seen herum macht im Frühling, Sommer und Herbst ebenso viel Spaß wie im Winter, wenn man den Stausee zugefroren erleben kann. Malerisch ist vor allem das relativ steile, bewaldete Nordufer mit mehreren felsigen Abschnitten und Biberaktivitäten.

Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten: Feisnitz Stausee bei Arzberg im Fichtelgebirge

Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten IV: Die schönsten Flusstäler

Dem Fichtelgebirge entspringen vier bekannte Flüsse, die in alle vier Himmelsrichtungen fließen: Saale, Eger, Naab und Main. Zusätzlich gibt es viele kleinere Flüsse, die früher oder später in einen der vier Hauptflüsse münden. Die Flusstäler im Fichtelgebirge sind natürlich nicht so spektakulär wie eine Klamm in den Alpen.

Röslautal Gsteinigt zwischen Arzberg und Seußen

Vom Feisnitzspeicher führt ein Wanderweg hinab ins Röslautal. Wildromantisch gibt sich das Flusstal im sogenannten Gsteinigt. Zwischen steilen bewaldeten Bergflanken springt die Röslau dort munter über Felsen. Am Ufer führt ein Wanderweg entlang. Er passiert den Eingang zu einem alten Bergwerksschacht, der Alexander von Humboldt als Bergwerksmeister unterstand, und eine Quelle. Im Sommer kann man (mit der gebotenen Vorsicht und der entsprechenden Kleidung) aber auch ein Stück weit den erfrischenden Weg durch das Flüsschen nehmen.

Weißmaintal zwischen Bischofsgrün und Karches

Wild mäandert der weiße Main vom Gasthaus am Moorteich Karches bis Bischofsgrün. Seine Quelle an der Nordostflanke des Ochsenkopfs ist nicht weit entfernt. Daher ist das Flüsschen auf diesem Abschnitt eher ein oft noch schmaler Wildbach. Auf einem holprigen Wurzelpfad kann man ihn durch das Naturschutzgebiet Weißmaintal begleiten. An seinem Ufer wachsen viele verschiedene, teils geschützte Pflanzen.

Weißmaintal im Fichtelgebirge

Egertal von Hendelhammer bis zur tschechischen Grenze

Das wohl schönste und abwechslungsreichste Flusstal im Fichtelgebirge ist das Egertal. Wer möglichst viel davon sehen will, folgt ihm mit dem Fahrrad von Hendelhammer (bei Selb) bis nach Neuhaus, wo das Café Egerstau zu einer Pause einlädt. Ausdauernde setzen den Weg fort und kommen an Hohenberg vorbei bis nach Tschechien. Spaziergänger konzentrieren sich auf den schönsten Abschnitt, das sogenannte Wellertal kurz vor Neuhaus. Dort stößt der Flusslauf immer wieder an steile Felswände, die zum Bouldern genutzt werden.

Egertal im Fichtelgebirge

Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten V: Kultur, Geschichte und die spannendsten Museen

Auch wenn die Natur die größten Sehenswürdigkeiten im Fichtelgebirge bereithält, kommt die Kultur nicht zu kurz. Einige Städte und Orte haben eine hübsche intakte Altstadt oder einen historischen Ortskern. So gibt es auch etliche Baudenkmäler im Fichtelgebirge, etwa das historische Rathaus in Marktredwitz, das mittelalterliche Koppetentor und zahlreiche historische Brunnen in Wunsiedel oder das Wohnhaus von Alexander von Humboldt und der Pulverturm in Arzberg. Die folgenden 7 kulturellen Sehenswürdigkeiten im Fichtelgebirge empfehle ich euch sehr

Erika-Fuchs-Comic-Museum Schwarzenbach

Liebhaber der Lustigen Taschenbücher kommen im Fichtelgebirge an einem Museum nicht vorbei: Das Erika-Fuchs-Museum in Schwarzenbach an der Saale ist der Übersetzerin von Donald Duck und Mickey Mouse gewidmet, die dort geboren ist. Das Museum ist familienfreundlich und interaktiv gestaltet und damit auf jeden Fall eine der Top-Sehenswürdigkeiten im Fichtelgebirge für Kinder.

Porzellanikon Selb und Hohenberg

Das Porzellanikon ist ein Museum mit zwei Standorten, das die Geschichte und Kunst der Porzellanherstellung zeigt. In einer ehemaligen Porzellanfabrik in Selb werden die handwerklichen Seiten veranschaulicht – zum Teil mit Life-Vorführungen an den Maschinen. Porzellandesign und -kunst stehen in Hohenberg im Vordergrund. Mehr über das Porzellanikon im Fichtelgebirge

Egerland Kulturhaus Marktredwitz

Mit der Geschichte und Kultur des grenzüberschreitenden Egerlandes befasst sich das Egerland Kulturhaus in Marktredwitz, wie der Name schon sagt. Die Sammlung zeigt anhand von Alltagsgegenständen das Leben im Egerland. Eine Besonderheit sind die Landschaftskrippen, die in der Region eine lebendige Tradition haben.

Egerland Kulturhaus Marktredwitz - Mseum und Sehenswürdigkeit im Fichtelgebirge

Automobilmuseum Mehlmeisel

Schicke Sportwägen, elegante Limousinen berühmte Motorräder und die eine oder andere Kuriosität aus der Automobilgeschichte zeigt das Automobilmuseum Mehlmeisel, das sich auch Deutsches Fahrzeugmuseum nennt. Vom Jaguar E-Type über die BMW Isetta bis zum Boss Hoss Chopper sind unzählige Fahrzeuge von Rang und Namen vertreten. Zu der beeindruckenden Sammlung zählen auch historische Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge, Traktoren und sogar Hubschrauber. Motorrad- und Autofans sollten viel Zeit einplanen!

Deutsches Fahrzeugmuseum - Automobilmuseum Mehlmeisel - eine der Top- Sehenswürdigkeiten im Fichtelgebirge

Freilichtbühne Luisenburg Festspiele

Wenn ihr das Fichtelgebirge im Sommer besucht, dann ist eine der Vorführungen auf der Felsenbühne der Luisenburg ein echtes Highlight. Die Freilichtbühne wird auf mehreren Etagen bespielt. In jeder Saison werden verschiedene Theaterstücke, ein Musical, eine Oper und eine Operette gespielt. Die Karten sind meist lange voraus ausgebucht. Daher solltet ihr so früh wie möglich buchen.

Schausteinbruch Häusellohe

Museum oder Lost Place? Bei der Häusellohe lässt sich das nicht so genau entscheiden. Mitten im Wald bei Selb stehen die alten Steinbruch-Anlagen sich selbst überlassen, seien es eine Lorenbahn, Mahlwerke oder ein Unterstand bei Sprengarbeiten. Schautafeln informieren über die Funktionsweise und die Geschichte des Steinbruchs, der übrigens im größten Moorgebiet des Fichtelgebirges liegt. Das Waldbad Selb ist nicht weit entfernt.

Häusellohe bei Selb: eine der skurrilsten Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten

Historische Kuranlagen in Bad Alexandersbad

Die Kuranlagen in Bad Alexandersbad sind ein städtebauliches Kleinod unter den Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten. Im Kurpark mit Jahrhunderte alten Bäumen steht bescheiden das runde Quellhäuschen der Luisenquelle. Beeindruckend beherrscht das markgräfliche Schloss die recht neu angelegten Schlossterrassen. Das alte Badehaus ist heute um ein modernes Kurzentrum mit Hallenbad und Sauna ergänzt.

Wo im Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten en masse zu finden sind: In und um Bad Alexandersbad

Fichtelgebirge: Geheimtipps für Sommer, Winter, Familien und zum Essen

Obwohl das Fichtelgebirge Sehenswürdigkeiten in großer Zahl bietet, gibt es auch noch einige Geheimtipps und spezielle Tipps für bestimmte Interessen. Je nach Geschmack und Jahreszeit bieten sich verschiedene Aktivitäten und Ausflugsziele an.

Tipps für Familien: Wildpark Mehlmeisel und Greifvogelpark Katharinenberg

Tierisch geht es im Greifvogelpark Wunsiedel zu. Eulen, Bussarde und sogar Adler sind dort zu erleben – nach Voranmeldung auch mit Tuchfühlung. Täglich findet eine Flugshow statt. Kleine Kinder freuen sich über Schafe, Ziegen und Schweinchen im Streichelzoo.
Im Wildpark Waldhaus Mehlmeisel sind die Luchse die Show. Aber auch die Wildschweine aus nächster Nähe zu beobachten, ist spannend. In dem Tierpark erlebt man viele weitere einheimische Tiere, die sich in der Natur gern verstecken.

Wandern mit Kindern im Fichtelgebirge - Auch im Wildpark Mehlmeisel

Tipps für Urlaub im Fichtelgebirge im Sommer: Luisenburg Festspiele und Wiesenfeste

Wer im Fichtelgebirge im Sommer Urlaub macht und Traditionen kennenlernen will, sollte den Veranstaltungskalender (zum Beispiel in der Regionalzeitung Frankenpost) nach einem Wiesenfest durchsuchen. Was in Münchnen das Oktoberfest ist im Fichtelgebirge das Wiesenfest, zum Beispiel in Selb. Im Bierzelt wird zu Volksmusik geschunkelt. Und mitunter finden auch Trachtenumzüge mit Spielmannszügen, Chorauftritten und Tanzvorführungen statt.

Neben diesen großen Festen finden im Sommer viele kleine Feste im Fichtelgebirge statt. In vielen Orten veranstalten Vereine unterschiedliche Feste, etwa Feuerwehrfeste. Oft finden an den Sommer-Wochenenden gleichzeitig verschiedene Feste statt. Wir haben zuletzt das Porzellinerfest in Selb mit großem Porzellanflohmarkt und das absolut urige, traditionelle Sautrog-Rennen in Seußen miterlebt. Bei dem Wettpaddeln in großen Holzgefäßen auf dem Seußener Dorfteich geht es im wahrsten Sinn des Wortes feucht-fröhlich zu.

Außerdem gibt es zahlreiche Museumsfeste. Was überall dazu gehört und was ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet (es sei denn ihr seid Vegetarier), sind die guten schlanken fränkischen Bratwürste vom Grill.

Kulinarische Tipps: Kronfleisch, Anisbrezn und Craftbier

Neben den einheimischen, fränkischen Bratwürsten, sollten Fleischesser auch Kronfleisch probieren, wenn sie kulinarische Spezialitäten im Fichtelgebirge kosten wollen. Diese Rindfleisch-Spezialität ist rein regional. Das magere, aber langfaserige Rindfleisch wird in einer würzigen Brühe blutig, medium oder durch gekocht und mit Kräuterbutter, Kren (Meerrettich) und Bauernbrot serviert. Kronfleisch gibt es nur an Schlachttagen, da es frisch verarbeitet werden muss. Am besten die Gastgeber fragen, wo und wann es serviert wird.

In der Faschingszeit warten die Bäcker im Fichtelgebirge mit Anisbrezn auf. Die geschmacksintensiven Aniskörner werden in einem glatten hellen Breznteig verbacken. Ich esse die fast schon deftigen Anisbrezn am liebsten mit heißer Schokolade als Kontrast.

Last but not least werden die meisten Erwachsenen auch Geschmack an den einheimischen Bieren im Fichtelgebirge finden. Viele kleine Brauereien brauen hervorragendes Bier, das auch abgefüllt wird, wie etwa Scherdel in Marktredwitz oder Lang in Wunsiedel. Daneben gibt es die „Zoiglstubn“: Dort wird nur saisonal und in ganz kleinen Mengen handwerklich gebraut und direkt ausgeschenkt. Wenn das Zoigl leer ist, schließt die Zoiglstube wieder. Weiter verbreitet als im Fichtelgebirge ist die Zoigl-Brautradition im benachbarten Steinwald und Stiftland.

Tipps für Urlaub im Fichtelgebirge im Winter: Rodeln und Winterwandern an der Kösseine

Wer im Fichtelgebirge im Winter Urlaub macht und nicht nur Skifahren will, findet etliche schöne Möglichkeiten zum Winterwandern. Ein ganz besonderes Erlebnis ist aber eine kombinierte Tour aus Winterwandern und Rodeln an der Kösseine. Nach dem Aufstieg folgt die rasante Abfahrt. Dabei habt ihr von der Kösseinehütte aus sogar die Wahl zwischen verschiedenen Strecken. In einem extra Beitrag findet ihr mehr Tipps für Aktivitäten im Winter im Fichtelgebirge.

Schlittenfahren im Fichtelgebirge - Sensation im Winter

Fichtelgebirge: Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Wenn ihr schon im Fichtelgebirge seid, dann sind verschiedene andere Sehenswürdigkeiten nicht weit. Solltet ihr also noch Zeit haben, lohnen sich verschiedene Ausflüge.

Basilika Waldsassen und Wallfahrtskirche Kappl

Weitere bekannteste Sehenswürdigkeiten in der Umgebung des Fichtelgebirges sind die Basilika Waldsassen und die Wallfahrtskirche Kappl, die mit ihren drei Türmen und drei Altären die Dreifaltigkeit architektonisch konsequent umsetzt. Beide Kirchen sind prachtvolle Barockbauten. In der Basilika schaffen die Skelette von Märtyrern in den Seitenaltären einen Gruselfaktor. Spannend aber nicht immer öffentlich zugänglich ist auch die Klosterbibliothek mit vielen alten Handschriften.

Wallfahrtskirche Dreifaltigkeit Kappl bei Waldsassen im Stiftland

Bayreuth: Eremitage und Festspielhaus

Die Kreisstadt Bayreuth liegt ganz in der Nähe des Fichtelegebirges und kann gleich mit mehreren namhaften Sehenswürdigkeiten aufwarten. Berühmt ist sie für die Richard Wagner Festspiele. Das Richard-Wagner-Festspielhaus auf dem Grünen Hügel ist ein romantischer Opernbau, der nicht nur im Rahmen der Festspiele einen Besuch lohnt.
Besonders schön finde ich in Bayreuth die weitläufige Eremitage. In der romantischen Schlossparkanlage befinden sich mehrere Schlossbauten, künstliche Ruinen und Springbrunnen.

Mehr über die Eremitage in Bayreuth und weitere Sehenswürdigkeiten in dieser Region erfahrt ihr im fränkischen Reise- und Food-Blog Barbaras Spielwiese.

Rauher Kulm und Kloster Speinshart

Im westlichen Oberpfälzer Wald findet sich mit Kloster Speinshart ein weiterer bemerkenswerter Sakralbau. Die barocke Klosterkirche mit kunstvollen Holzschnitzarbeiten ist umgeben von einem kleinen, historischen Klosterdorf.
Nicht weit entfernt ist der Rauhe Kulm eine geologische Besonderheit. Der Kegel des erkalteten Vulkans ist ein riesiges Felsblockmeer. Auf dem Gipfel gibt ein dreieckiger Aussichtsturm 360-Grad-Rundumblick bis ins Fichtelgebirge frei.

Schnitzereien im Kloster Speinshart

Mehr Infos für Urlaub im Fichtelgebirge

In weiteren Beiträgen erfahrt ihr

– was ihr im Winter mit Kindern im Fichtelgebirge unternehmen könnt

– was euch im Familienurlaub im Fichtelgebirge bei Regen rettet

– wo Wandern im Fichtelgebirge am meisten Spaß macht