Cabo de Gata: Filmreife Landschaft nahe Almeria

Bucht beim Leuchtturm von Cabo de Gata

Der äußerste Südosten von Spanien hat es in sich: In der Provinz Almeria liegt mit dem Cabo de Gata eine Küste, wie man sie so unverbaut und wild am Mittelmeer selten findet. Das Biosphärenreservat bietet nicht nur Sehenswürdigkeiten wie Film Drehorte, Küstenfestungen und Lost Places, sondern vor allem spektakuläre Natur. Kommt mit auf eine Reise zu den Sehenswürdigkeiten am Cabo de Gata in den Südosten von Andalusien!

Stürmisch reißt der Wind am Camper, als wir am Flughafen von Almeria vorbei Richtung Osten fahren. Wir kommen von der Costa del Sol. Die letzten Fetzen des schier endlosen Mar del Plastico mit Obst- und Gemüseplantagen liegen noch nicht weit hinter uns, als vor uns das Meer auftaucht. Es tost, schäumt und braust, als wären wir am Atlantik. Das sonst meist friedliche Mittelmeer wütet an diesem Apriltag wild.

Sturm an der Kirche Las Salinas

La Almadraba / Las Salinas

Einsam ragt eine Kirche aus der kargen flachen Landschaft hinter der Küste. Sie kommt mir bekannt vor, aber es mag mir nicht einfallen, in welchem Film ich hier gerade bin. Und doch bin ich sicher, dass ich die Iglesia de La Almadraba de Monteleva schon gesehen habe, die wegen ihrer Lage an den Salinen von Cabo de Gata auch einfach Iglesia de las Salinas genannt wird. War es bei James Bond in „Sag niemals Nie“ oder in Sergio Leones Dollar-Trilogie? Bei Lawrence von Arabien und Cleopatra wohl eher nicht, aber vielleicht bei Indiana Jones‘ letztem Kreuzzug? All diese Filme und noch hunderte mehr wurden am Cabo de Gata  und in der Tabernas Wüste gedreht. Einige Drehorte werden wir in den nächsten Tagen besichtigen.

Als wir aus dem Windschatten der Kirche treten, peitscht uns der Sturm eine Mischung aus Gischt und Sand ins Gesicht – natürliches Meersalz-Peeling sozusagen. Rückwärts laufen wir dem Sturm entgegen, um an den Strand zu kommen, wo die gemauerten Überreste kleiner runder Bauwerke aus dem Sand schauen – die ersten von etlichen Ruinen und Lost Places, die es am Cabo de Gata gibt. Eigentlich wollten wir von hier aus durch die Salinen laufen. Doch das Gelände ist komplett umzäunt. Also fahren wir nach kurzer Zeit weiter.

Kirche La Almadraba / Las Salinas bei Cabo de Gata

Ruinen am Strand von Salinas

Leuchtturm Faro de Cabo de Gata

Die Straße zum Leuchtturm Cabo de Gata windet sich steil am Berghang über dem Meer hoch. Als sie in einem weiten Bogen wieder abfällt, sehen wir am Horizont schon den Leuchtturm. Das historische Monument von 1863 zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten am Cabo de Gata. Auf dem großen Parkplatz unterhalb des Leuchtturms stehen einige Wohnmobile mit Traumblick aufs Meer. Das Übernachten auf Parkplätzen ist hier im Naturschutzgebiet aber nicht erlaubt.

Vom Balkon des Leuchtturms bietet sich uns ein spektakulärer Ausblick in die Tiefe. Dort unten umspült das Mittelmeer spitze schwarze Felsnadeln. Die Farbe der Felsen verrät den vulkanischen Ursprung des Cabo de Gata. Der Infostand des Naturparks (parque natural) Cabo de Gata-Nijar ist leider schon geschlossen. Sonst hätten wir uns mit Wanderkarten versorgt. Ausdauernde Wanderer können vom Leuchtturm bis zur Playa de Monsul und zur Playa de los Genoveses laufen. Beide zählen unter die schönsten Strände Spaniens.

Strand am Faro de Caob de Gata

Leuchtturm Faro de Cabo de Gata

Arrecifes de las Sirenas

Wir wandern kurz um das Kap im Südosten Spaniens herum, immer mit dem Blick auf die Arrecifes de las Sirenas, die Sirenenfelsen im Meer. An einer Stelle geht es in eine schmale Bucht hinab. Unten steht ein halbverfallenes Gebäude. Von dort führen Schienen ins Meer, auf denen Boote stehen. Wieder habe ich ein Deja-Vu-Erlebnis. Diesmal bin ich relativ sicher, dass es Indiana Jones war. Oder doch James Bond?

Drehort am Faro de Cabo de Gata

Torreon de Cabo de Gata

Vom Leuchtturm geht es mit dem Wohnmobil nicht weiter. Also fahren wir zurück. Ein massiger Turm am Strand zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich. Der Torreon de Cabo de Gata gehörte laut Aufschrift einmal zur Guardia Civil. Heute ist er ein halbverfallener Lost Place. Der Hunger treibt uns ins benachbarte Strandrestaurant. Trotz guter Bewertungen ist das Essen eher durchschnittlich und die hohen Preise nicht wert, zumal das Wetter einfach kein Strand-Feeling aufkommen lässt.

Torreon de Cabo de Gata

Vogelbeobachtung an den Salinen

Auf der Rückseite der Salinen halten wir an einer Station zur Vogelbeobachtung. Ein Engländer bietet uns an, durch sein Fernrohr zu schauen. Der Blick reicht weit über die Salzlagunen von Cabo de Gata. In der Ferne sind Flamingos zu erkennen. Etwas näher bei uns stochern Löffler mit ihren charakteristischen breiten Schnäbeln im flachen Wasser nach Essbarem.

Vogelbeobachtungs-Punkt an den Salinen von Cabo de Gata

Pozo de los Frailes

Das Gebirge im Zentrum des Geoparks Cabo de Gata ist nicht mit Straßen erschlossen. Daher fahren wir in einem weiten Bogen wieder zwischen Obst- und Gemüseplantagen hindurch von der Südwestküste an die Ostküste. Deutlich zeigt die Gebirgslandschaft ihren vulkanischen Ursprung. Die kargen Berge haben teilweise perfekte Kegelform. In den Senken leuchtet die spärliche Vegetation in saftigem Frühlingsgrün mit gelben und lila Blütenkissen.

Der regenreiche Frühling 2022 verschafft uns hier ganz ungewöhnliche Eindrücke einer sonst wüstenartigen Landschaft. Beim kleinen Dorf Pozo de los Frailes bettet sich malerisch eine Windmühle in die Hügel. Wer am Cabo de Gata Sehenswürdigkeiten anschauen will, sollte aber vor allem die historische Wassermühle beachten.

Windmühle von Pozo de los Frailes

Playa de los Genoveses

Wir fahren weiter zum ehemaligen Fischerdorf San José, das sich inzwischen mit etlichen Apartmenthäusern und dem ein oder anderen kleineren Hotel zum Touristenzentrum von Cabo de Gata entwickelt hat. Wer nicht auf einem der Campingplätze übernachten will, sucht sich am besten dort eine Unterkunft.

Von San José führt eine breite Schotterpiste weiter zur schönen Playa de los Genoveses – einer der vielen Traumstrände am Cabo de Gata. Der Weg wird immer holpriger, so dass wir das Wohnmobil irgendwo am Rand parken und ein Stück zu dem viel gepriesenen Strand laufen. Friedlich und beinahe unberührt liegt bald die große, sichelförmige Bucht vor uns. Weit und breit ist kein Mensch zu sehen und vom Sturm auf der anderen Seite des Kaps ist hier hinter den Bergen auch nichts zu merken. Agavenblüten ragen in den blauen Himmel, Seegras wiegt sich sanft im Wind, der Junior sammelt flache Kiesel am weiten Strand und lässt sie im flachen Wasser flitschen. Das könnte ewig so weiter gehen.

Playa de los Genoveses mit vorgelagerter Halbinsel

Traumstrand Playa de los Genoveses

Camping los Escullos

Es geht schon auf den Abend zu, und wir müssen uns einen neuen Campingplatz suchen. Wie immer drehen wir nach dem Check-In noch eine Runde, um unsere neue Umgebung zu erkunden. Wir laufen drauf los Richtung Meer. Doch leider wird es zu früh dunkel, so dass wir nicht bis zur knapp zwei Kilometer entfernten Küste kommen. Stattdessen laufen wir durch ein trockenes Flussbett und staunen über die Pflanzenvielfalt. Kakteen, Wolfsmilchgewächse, blühende Aloe, Palmen und ein regelrechter Wald aus Schilf wechseln sich ab. In der Ferne überragt die markante Doppelspitze des Cerro del Fraile die Landschaft, die in sanftes Abendlicht getaucht ist.

Mehr über unseren Campingplatz mitten im Naturschutzgebiet, dort angebotene Aktivitäten und das leckere Essen im dortigen Restaurant erfahrt ihr in meinem Beitrag über unseren Andalusien Roadtrip.

Landschaft beim Camping Los Escullos

Mirador de la Amatista

Für den nächsten Tag hatte ich eine Wanderung geplant. Wer am Cabo de Gata wandern will, hat die Wahl zwischen zahlreichen schönen Küstenwanderungen und Wanderungen im bergigen Landesinneren. Mein mitreisender Teenager wollte lieber zu einem Drehort und zu Lost Places wandern, als an der Küste entlang. Dazu sind wir nach Rodalquilar gefahren. Auf der Fahrt lohnt sich ein Stopp am Aussichtspunkt Mirador de la Amatista. Von dort sieht die weite karge Ostküste des Cabo de Gata aus, als wäre sie komplett unbewohnt. Die nahegelegene Küstensiedlung La Isleta del Moro verbirgt sich hier hinter den ins Meer abfallenden Bergflanken und alle anderen Dörfer sind weit weg.

Aussicht vom Mirador de la Amatista

Goldfabrik von Rodalquilar

Edelsteine und Edelmetalle haben am Cabo de Gata schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Schließlich verweist auch der Name nicht etwa auf eine Katze, sondern auf Agata – Achat. Nach dem Aussichtspunkt des Amethysten fahren wir also weiter zur Goldmine von Rodalquilar und verbinden so gleich zwei Sehenswürdigkeiten am Cabo de Gata.

In einer riesigen dreistöckigen Fabrikanlage wurde das Gold aus den benachbarten Bergen gereinigt und verarbeitet. Den spanischen Schildern entnehme ich, dass das Cabo de Gata Anfang des 20. Jahrhunderts einen regelrechten Goldrausch erlebte. Als die Goldvorkommen erschöpft waren, ging es weiter mit Blei und Zink.

Das Fabrikgelände zieht sich an einer steilen Bergflanke nach oben. Es ist offen zugänglich, aber teilweise in einem erbärmlichen Zustand. Viel ist schon verfallen. Vor allem die Gebäude wirken wenig vertrauenserweckend. Decken und Treppen in den oberen Etagen sind durchgebrochen. Wir bleiben vorsichtig am Rand, wo uns hoffentlich nichts auf den Kopf fällt. Unterhalb der Fabrik liegen mehrere riesige runde Becken. Eine weitere Besonderheit sind die Rampen und Gerüste von Transportbändern. Am Fuß der Anlage soll es ein Museum geben, das jedoch bei unserem Besuch geschlossen war.

Verlassene Fabrik der Goldmine von Rodalquilar

Fabrik der Goldmine von Rodalquilar

Goldmine von Rodalquilar

Fans von Lost Places werden Rodalquilar lieben. Denn neben der Fabrik gibt es noch viele weitere verlassene Orte. Beim Wandern in den umliegenden Bergen finden mehrere verlassene Dörfer. Das erste liegt schon vor uns im Tal, als wir oberhalb der Fabrik angekommen sind. Der Ausblick raubt uns den Atem. Baumlose Berge mit roten Felsen und struppigem Gebüsch bilden eine perfekte Wildwestkulisse. Wir folgen einer breiten Piste zwischen senkrechten Felswänden hindurch, die bei den Minenarbeiten stehen geblieben sind. Durch einen engen Tunnel, der in den Fels gesprengt ist, kommen wir zu einem weiteren verlassenen Dorf.

Verlassenes Dorf bei Rodalquilar

Tunnel in der Goldmine von Rodalquilar

Lost Places bei Rodalquilar

Drehort Cortijo del Fraile

Wenig später verlassen wir die rotbunte Minenlandschaft und wandern weiter durch ein grünes Tal, in dem sogar Landwirtschaft betrieben wird. Unser Ziel sehen wir schon in der Ferne. Es ist die Ermita Cortijo del Fraile. Die ehemalige Klosteranlage in Alleinlage hat nicht nur im Westernklassiker „Zwei Glorreiche Halunken“ (Originaltitel: The Good, the Bad and the Ugly) eine wichtige Rolle gespielt. Ein Schild verrät, dass hier unzählige weitere Filme gedreht wurden. Auch die Ermita ist schon sehr verfallen. Erhalten ist aber die Kapelle und das alte Wasserreservoir, dessen Bedeutung und Funktionsweise ein Schild erklärt. In der Halbwüste war ein Wasserspeicher unverzichtbar zum Überleben.

Ermita Cortijo del Fraile

Wasserspeicher der Ermita Cortijo del Fraile

Indiana Jones Drehort in der Goldmine

Auf dem Rückweg machen wir einen kleinen Abstecher zu einem Ort, von dem Google Maps behauptet, dort sei Indiana Jones und der letzte Kreuzzug gedreht worden. Wieder finden wir in den Fels gesprengte Tunnels, diesmal gleich mehrere, einer davon ist riesig. Doch inzwischen hat uns der Sturm vom Vortag eingeholt. Auf dem Boden des größten Tunnels liegen Felsbrocken, die sich offensichtlich von oben gelöst haben. Wir wagen daher nicht zu schauen, was sich auf der anderen Seite der Tunnels offenbart… Der Rückweg nach Rodalquilar wird trotzdem noch aufregend genug. Ein schmaler Pfad führt unter einer senkrechten Felswand entlang hinab ins Tal. Dort unten liegt schließlich das verlassene Minenarbeiterdorf.

Tunnel in der Mine von Rodalquilar (Indiana Jones)

Wanderweg bei Rodalquilar

Verlassenes Dorf der Minenarbeiter in Rodalquilar

Auf den Spuren von James Bond in Los Escullos

Auf der Rückfahrt reicht die Zeit zwar nicht mehr für einen Abstecher nach La Isleta de Moro, das mit seiner Lage auf einer Halbinsel eines der malerischsten weißen Dörfer in Andalusien sein soll. Aber einen Stopp am Strand von Los Escullos lassen wir uns nicht nehmen. Dort ragen schneeweiße Karstfelsen in den irrsten Formen aus dem schwarzen Vulkansand. Diesmal weiß ich ganz genau, dass ich sie aus einem James Bond Film kenne.

Versteinerte Düne von Los Escullos

James Bond Drehort im Geopark Cabo de Gata

Castillo de San Felipe von Los Escullos

Der Junior hat genug und geht zurück zum Wagen. Ich klettere also allein auf die ruppigen Felsen und folge einem Pfad über die Steilküste. Die bizarren Felsformationen bieten vor allem dort ein tolles Schauspiel, wo das Meer sie unterspült. Bald sehe ich in der Ferne eine mächtige Festung. Das Castillo de San Felipe setzt wohl auf alten Mauern auf, stammt aber aus dem 19. Jahrhundert und gehörte damals zu einer ganzen Reihe von Küstenfestungen.

Festung Castillo San Felipe bei Los Escullos

Weitere Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten am Cabo de Gata

Am nächsten Morgen müssen wir das Cabo de Gata leider schon verlassen. Schade, denn es hätte noch viel zu entdecken gegeben. Wenigstens eine Küstenwanderung hätte ich dort gern gemacht, so wie Lisa und Marco, die in meinem Beitrag „Wo Andalusien am schönsten ist“ über ihre Aktivitäten am Cabo de Gata berichten. Auch auf die Region um Las Negras, Agua Amarga und Carboneras weiter im Norden bin ich neugierig. Der Landkarte nach finden sich dort viele weitere Traumstrände.

Unsere Wanderung von Rodalquilar zur Ermita Cortijo del Fraile habe ich bei Komoot für euch aufgezeichnet: https://www.komoot.de/tour/745225230. Sie wäre sicher auch mit Mountainbikes machbar.

Wer im Urlaub gern aktiv ist kann am Cabo de Gata aber nicht nur Wandern oder Mountainbiken, sondern auch Tauchen oder Paddeln. Es lohnt sich also durchaus, ein paar Tage mehr in diesem Teil von Andalusien zu verbringen. Zumal das Wetter in diesem Teil von Spanien (normalerweise) so schön ist wie fast nirgends sonst. Die Region um Almeria zählt zu den Gebieten Europas mit den meisten Sonnenstunden.

Piste durch die Mine von Rodalquilar

Piste durch die Mine von Rodalquilar

Landschaft im Biophärenreservat Cabo de Gata

Vegetation im Biosphärenreservat Cabo de Gata bei Los Escullos

Cabo de Gata: Weitere Informationen

Die Informationen über das Cabo de Gata auf offiziellen spanischen Tourismus-Webseiten sind leider ziemlich dürftig, vor allem die deutschsprachigen. Denn Tourismus im großen Stil ist in dem Unesco Biosphärenreservat gar nicht erwünscht. Immerhin das habe ich dort erfahren: Dass der Naturpark Cabo de Gata als Biosphärenreservat unter dem Schutz der Unesco steht und wegen seiner vielseitigen Felsformationen auch als Geopark ausgezeichnet ist. Die Natur am Cabo de Gata ist eben wirklich etwas ganz Besonderes.

Bei der Reiseplanung und Reisevorbereitung hat mir der Andalusien Reiseführer aus dem Reise Know How Verlag für individuelles Entdecken geholfen. Auch der hat aber nur erahnen lassen, wie viele schöne Strände, tolle Möglichkeiten zum Wandern und Sehenswürdigkeiten das Cabo de Gata bietet.

Küste im Naturpark Cabo de Gata

Karstküste bei Los Escullos

Piste in der Mine von Rodalquilar

Wanderweg in den Bergen bei Rodalquilar

Cabo de Gata: Camping, Hotels und Ferienwohnungen

Um eure Unterkunft am Cabo de Gata solltet ihr euch allerdings tunlichst vor dem Urlaub kümmern, vor allem wenn ihr in der Hochsaison reist. Denn die Kapazitäten für Übernachtungen in den kleinen Orten im Naturpark sind begrenzt.

Einige Hotels und Ferienwohnungen gibt es in den Küstenorten San José und Las Negras oder angrenzend im Landesinneren in Nijar oder in der Provinzhauptstadt Almeria, die mit eigenen Sehenswürdigkeiten aufwartet.

Camping und Freistehen im Wohnmobil ist im Naturschutzgebiet verboten, wenngleich das einige Leute offensichtlich nicht interessiert. In San José waren beide Campingplätze geschlossen, als wir im April 2022 dort waren. Alle anderen Campingplätze oder Stellplätze sind etwas weiter vom Strand entfernt.

Wohnmobil auf dem Camping Los Escullos (Südspanien)

Unser Stellplatz auf dem Campingplatz Los Escullos

Mehr Informationen über Andalusien in diesem Blog

Einen Überblick über die wichtigsten Orte und Sehenswürdigkeiten in Andalusien bietet der Beitrag „Wo Andalusien am schönsten ist“, der in Zusammenarbeit mit vielen weiteren Reiseblogs entstanden ist.

Ein weiterer Beitrag zeigt euch die komplette Route und die Highlights bei unserem Andalusien Roadtrip im Wohnmobil.

Außerdem gibt es einen Beitrag mit Tipps für Malaga und seine Sehenswürdigkeiten.

7 Kommentare

  1. Hallo Angela,
    ich habe mir gleich ein Lesezeichen auf deinen Beitrag gesetzt. Andalusien im Frühling steht auch noch einmal mit viel Zeit auf unserer Wunschliste. Und deine Landschaftsbilder sind toll.

  2. Liebe Angela, das ist ja ein superschönes Fleckchen Andalusien! Wir waren im vergangenen Herbst/Frühwinter fast drei Monate in Portugal und Spanien unterwegs, haben Andalusien auf dem Rückweg nach Deutschland dann letztendlich aber relativ schnell durchfahren, von ein paar Stopps auf der Atlantikseite und in der Halbwüste von Tabernas einmal abgesehen. Von der Mittelmeerküste waren wir vielerorts richtig erschrocken. Cabo de Gata aber sieht klasse aus, das hat ja richtig Kanarenqualitäten. Kommt auf die Liste und wird gleich gepinnt, obwohl Spanien erstmal nicht ansteht. Schöner Beitrag! Herzliche Grüße von Gabi und Michael

    • Liebe Gabi, lieber Michael,
      die spanische Mittelmeerküste ist in großen Teilen wirklich nicht für besonders ästhetische Architektur bekannt. Das Cabo de Gata macht da dank seines NAturschutzstatus echt eine Ausnahme. Eigentlich darf man es ja gar nicht allzu laut sagen, damit es auch so bleibt.
      Liebe Grüße
      Angela

  3. Wow! Das sieht echt spektakulär aus – besonders bei Wind und Wellen 🙂 Diese Ecke Spaniens könnte mir auch sehr gut gefallen.
    Liebe Grüße
    Marion

  4. Mir ist gerade so kalt, ich könnte mich sofort dorthin beamen. Abgesehen davon finde ich Dreh-Schauplätze immer sehr spannend, wobei man die ja eigentlich fast nie im real life erkennen würde. Dass in der Mine Indiana Jones gefilmt wurde, hätte ich jedenfalls nicht vermutet. Auch wenn ich den Film mehrfach gesehen habe. Liebste Grüße nach Berlin, Nadine

    • Liebe Nadine,
      das stimmt, es braucht etwas Vor-Recherche, damit man Filmschauplätze auch findet. Mit meinem angehenden Teenie war das aber tatsächlich die perfekte Motivation für Ausflüge, dass wir auf den Spuren von „Indi“ und James Bond wandern.
      Liebe Grüße
      Angela

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