Provence mit dem Wohnmobil: Unsere Route durch Südfrankreich im Herbst

Provence mit Wohnmobil im Oktober - Route und Tipps

Frankreich ist ein Camperparadies. Das ist mein Eindruck nach unserer Reise Anfang Oktober in die Provence mit dem Wohnmobil. Routen-Tipps und Erfahrungen zum Reisen im Campervan durch Südfrankreich im Herbst findet ihr hier.

– Tipps und Erfahrungen zur Provence mit dem Wohnmobil –

Zweieinhalb Wochen Herbstferien standen uns dieses Jahr zur Verfügung. Das erschien mir lang genug, um eine Strecke von rund 1500 Kilometern (einfach) mit unserem kleinen Kastenwagen-Wohnmobil anzugehen. So weit ist es laut Google Maps von Berlin bis zum Haus unserer Freunde im Luberon östlich von Avignon. Das ist das letzte Ziel auf unserer Route in die Provence im Wohnmobil. Darum herum stricken wir einen feinen Roadtrip durch Südfrankreich im Herbst.

Die Herbstferien sind in diesem Jahr schon Anfang Oktober. Daher rechne ich mir aus, dass es in der Provence noch warm genug sein könnte, um den Sommer zu verlängern. Diese Rechnung geht zwar für mich und meinen Sohn nicht auf. Doch unser Roadtrip in die Provence mit dem Wohnmobil hat uns trotzdem mit unglaublich vielfältigen neuen Eindrücken bereichert.

Auf dem Weg in die Provence mit dem Kastenwagen Wohnmobil

Der Sonne entgegen: Mit dem Kastenwagen auf dem Weg in die Provence

Warum lohnt sich ein Roadtrip in die Provence?

Bekannt ist die Landschaft der Provence für blühende Lavendelfelder, Weinberge, Olivenhaine und sanftes Licht. Städte wie Avignon, Aix-en-Provence, Arles oder Marseille locken außerdem jedes Jahr Millionen Touristen an. Dazwischen liegen unzählige charmante Dörfer, von denen etliche zu den schönsten Dörfern Frankreichs zählen.

Wir sind lieber in der Natur unterwegs. Daher haben wir die großen Städte links liegen lassen und uns auf die landschaftlichen Highlights der östlichen Provence konzentriert. Die flache von Wasser geprägte Landschaft der Camargue blieb bei unserer Tour also auch außen vor. Als Bergliebhaberin habe ich mir diesen Weg gespart.

Unbedingt wollte ich aber drei spektakuläre Naturlandschaften der Provence erleben: Gelockt hat mich zuallererst die Verdonschlucht in der Haute Provence. Sie zählt zu den tiefsten Schluchten Europas und wird auch als Grand Canyon Frankreichs bezeichnet. Außerdem hat mich die felsige Steilküste der Calanques mit ihren fjord-ähnlichen Buchten östlich von Marseille magisch angezogen. Und schließlich wollte ich unbedingt die orange-roten Sandsteinfelsen in der Ocker-Region im östlichen Luberon erleben. Dazwischen haben wir urwaldähnliche Flusstäler und Bergzedernwald mit Ausblick entdeckt und sind mehrfach dem Charme der hübschen Dörfer erlegen. Dort haben wir das Angebot in den Bäckereien, Feinkostläden und Cafés fast ebenso gern erkundet wie die Natur rundherum.

Unsere Erfahrung: Die Provence hat auch jenseits der großen Städte für Genießer und Naturliebhaber viel zu bieten. Über die landschaftlichen Highlights und die Möglichkeiten, die sie mit Kindern bieten gibt es bald einen extra Beitrag.

Provence im Herbst im Campervan - Route und Tipps

Nur eines von vielen landschaftlichen Highlights der Provence: Die Verdonschlucht am Lac de Sainte Croix

Ist es eine gute Idee, Südfrankreich im Herbst mit dem Campervan zu bereisen?

Das Klima in der Provence ist im Oktober noch mild. Wir hatten Tagestemperaturen bis 25 Grad. Geregnet hat es nur zweimal in zwei Wochen, und selbst an den beiden Regentagen schien nachmittags wieder die Sonne.

In den höheren Lagen der östlichen Provence sinken die Temperaturen nachts im Herbst jedoch bereits deutlich. Bei Nachttemperaturen unter zehn Grad am Lac de Sainte Croix (Verdon) hatten wir die Heizung in unserem Wohnmobil sicherheitshalber auf 1-2 eingestellt. In mehreren Nächten ist sie angesprungen.

Am Meer und im Luberon waren die Abende jedoch so herrlich lau, dass wir auch nach Einbruch der Dunkelheit noch draußen sitzen konnten und nachts keine Heizung brauchten.

Schade war nur, dass die Wassertemperatur in den Calanques eher an die Ostsee als ans Mittelmeer erinnerte. Für einen Badeurlaub ist dieser Abschnitt der Küste der Provence nach unserer Erfahrung im Oktober auch deshalb nur bedingt geeignet, weil unzählige kleine rote Quallen im Wasser waren. Freibäder wiederum schließen spätestens Ende September.

Ein großer Vorteil an einer Wohnmobiltour durch Südfrankreich im Herbst: Wir haben deutlich gemerkt, dass wir außerhalb der Saison unterwegs sind. Es war nie ein Problem, einen freien Stellplatz auf einem Campingplatz zu bekommen, obwohl wir nirgends reserviert hatten. Ein kleiner Teil der Campingplätze schließt zwar bereits Ende September. Insofern ist die Auswahl etwas eingeschränkt. Weil es in Frankreich jedoch wirklich sehr viele Campingplätze gibt, spielt das praktisch keine Rolle.

Unser Fazit zum Reisen in Südfrankreich im Herbst: Anfang Oktober ist eine gute Zeit, um dem Rummel an den touristischen Hotspots in der Provence zu entgehen, aber man sollte keinen Badeurlaub planen.

Mit dem Campervan durch Südfrankreich im Herbst - Weinberge

Reife Trauben direkt vom Rebstock genascht – eines unserer kulinarischen Highlights in Südfrankreich im Herbst

Welche Route haben wir in der Provence mit dem Wohnmobil gewählt?

Unsere Route war zu einem Teil davon vorgegeben, dass unser Besuch bei den Freunden im Luberon am Ende des Roadtrips stattfinden sollte. Deshalb lag es nahe, erst an die Verdonschlucht, dann an die Calanques und schließlich in den Luberon zu fahren. Das haben wir im Groben auch so gemacht. Schon für diese drei Ziele gibt es unzählige Varianten, sie zu einer Route verbinden. Nach unserer Erfahrung würde ich dazu raten, zwischen Verdon und den Calanques einen weiteren Stopp einzulegen. Die Region um Saint Zacharie und Auriol südöstlich von Aix-en-Provence hat uns beim Durchfahren sehr bezaubert. Dort wirkt die Provence noch wirklich ursprünglich. Weil es an der Küste kälter als erwartet war, sind wir früher abgereist und noch einmal dorthin zurück gefahren.

Wir waren auf unserer Route durch die Provence im Wohnmobil in einem ziemlichen Zickzackkurs unterwegs. Das schildert auch Nicole vom Familien- und Outdoor-Reiseblog Ausreißerin. Dieser Zickzackkurs lässt sich aber höchstens mit exakter Planung vermeiden. Denn wenn man sich in der Provence von Süden nach Norden oder umgekehrt bewegt, kommt man fast zwangsläufig vom Kurs ab. Der Grund ist die Natur selbst: Die Gebirgszüge verlaufen in Ost-West-Richtung und geben nur an einigen Stellen den Durchlass frei.

Route durch die Provence mit dem Wohnmobil im Luberon

Durch den Luberon führt unter anderem diese landschaftlich spektakuläre Route entlang des Flusses Aigue Brun.

Welche alternativen Campervan-Routen durch die Provence gibt es?

Durch die Provence bieten sich mit dem Campervan oder Wohnmobil viele verschiedene Routen an. Die Streckenwahl hängt in erster Linie von euren Interessen ab und davon, wieviel Zeit ihr zur Verfügung habt. Schon wenn ihr euch im Groben an unseren drei Hauptzielen Verdonschlucht, Callanques und Ocker-Region orientiert, gibt es etliche Alternativen. So könnt ihr etwa einen Kreis ziehen, der vom Luberon nach Osten zur Verdonschlucht führt. Von dort folgt ihr unserer Strecke in die Callanques und fahrt schließlich durch die nördliche Camargue und die Alpilles zurück nach Avignon oder in den Luberon. Selbstverständlich geht diese Runde auch in umgekehrter Richtung.

Ausreißerin Nicole hat mit ihrer Familie eine etwas andere Route durch Südfrankreich im Campervan gewählt. Ihre Route und etliche Wandertipps findet ihr in ihrem Beitrag über die Vaucluse (klick).

Eine weitere Route durch die Provence mit dem Wohnmobil schlägt der Reiseführer Frankreich mit dem Wohnmobil* von Thomas Cernak aus dem Bruckmann Verlag vor. Diese Route konzentriert sich auf den nordwestlichen Luberon und bezieht das Massiv des Mont Ventoux ein. Wir haben sie nur zum Teil gestreift.

In dem Wohnmobilreiseführer finden sich insgesamt 14 Routen in allen Teilen Frankreichs, einschließlich Korsikas. Einer weiteren dort vorgeschlagenen Route im französischen Jura sind wir auf der Rückreise in Teilabschnitten gefolgt. Der Autor macht nicht nur detaillierte Angaben zu den Entfernungen und gibt Tipps für Stellplätze und Campingplätze. Er beschreibt auch die Orte, spezielle Läden oder Restaurants und landschaftliche Highlights, die einen Besuch lohnen.

Provence mit dem Wohnmobil - Route mit Verdonschlucht

Durch Frankreich führen viele Traumstrecken – diese hier zum Beispiel entlang der Verdonschlucht.

Unsere Route in die Provence mit dem Wohnmobil im Detail

Die Anreise

  1. Etappe: Berlin bis kurz hinter Nürnberg (ca. 450 km Autobahn)
  2. Etappe: Zum Genfer See (Etappenlänge: 630 km)

Die Verdonschlucht liegt so weit östlich, dass die schnellste Strecke dorthin laut Google Maps durch Liechtenstein, die Schweiz und Italien führt, bevor sie an der Côte d’Azur entlang nach Westen biegt. Der Weg durch die Schweiz, den wir wählen, ist zwar kürzer, dauert aber länger. Die Autobahnvignette für die Schweiz ist ein Jahr lang gültig, allerdings immer von Dezember des einen bis Januar der übernächsten Jahres. Sie kostet an den Raststätten entlang der Autobahn A5 vor der Schweizer Grenze 39 Euro. Diese Summe ist mit Mautgebühren auf französischen Autobahnen ebenfalls recht schnell erreicht.

  1. Etappe: Vom Genfer See nach Sisteron / Les Mées ( ca. 340 / 360 km)

Weiter ging es auf der Autobahn Richtung Süden. Die ersten Kilometer sind in Frankreich noch kostenlos. Dann beginnt die Mautstrecke. Bis Grenoble hatten wir mit dem Wohnmobil auf der französischen Autobahn bereits knapp 40 Euro bezahlt. Mal abgesehen davon, dass ich das ganz schön teuer fand, hatte ich nach zweieinhalb Fahrtagen auch die Nase voll von Autobahn.

Ab Grenoble sind wir auf die Landstraße D1075 gewechselt. Gefühlt war das der Beginn unseres Herbsturlaubs. Diese Nationalstraße läuft streckenweise parallel zur Autobahn und ist komfortabel ausgebaut. Die Fahrzeit hat sich laut Google Maps durch den Wechsel nicht verlängert, zumal die Autobahn ohnehin bald endet. Die Strecke führt an einem Fluss entlang malerisch in die Berge.

Für einen Picknickstopp suchen wir uns die Gorges d’Agnielles aus. Direkt über der Straße liegt dort eine Höhle, die wir auf eigene Faust erkunden. Wir laufen auch ein kleines Stück in die Schlucht hinein. Dort starten etliche Wanderwege und eine Via Ferrata.

Bis Sisteron ist es danach nicht mehr weit. Ein großer Wohnmobilparkplatz liegt direkt am nördlichen Ortseingang unterhalb der Zitadelle, ein kleinerer folgt nach dem Altstadtkern links. Von der Zitadelle aus haben wir einen weiteren Stellplatz auf einem Hügel gesehen.

Wir wollten noch ein Stückchen näher an unser erstes Ziel in der Provence mit dem Wohnmobil, die Verdonschlucht, herankommen und sind deshalb noch etwa 20 Kilometer bis Les Mées weitergefahren. Dort haben wir kostenlos inmitten eines Olivenhaines übernachtet. Über unsere Stellplätze in Südfrankreich mit dem Campervan gibt es demnächst einen eigenen Beitrag.

Sisteron - Tor zur Provence - Blick von der Zitadelle

Plant lieber gleich einen Stopp mehr ein: Allein der Blick von der Zitadelle in Sisteron ist es wert.

Unterwegs in der Provence mit dem Wohnmobil

  1. Etappe: Zum Lac de Sainte Croix / Les Salles-sur-Verdon (ca. 70 Kilometer)

Diese Etappe zog sich durch schmale und kurvige Sträßchen vor allem im ersten Teil lang hin. Nach einem steilen Anstieg gibt die Straße an einer T-Kreuzung einen weiten Ausblick nach Norden frei, bevor sie über ein Plateau langsam nach Süden abfällt.

  1. Etappe: In die Calanques nach Cassis (ca. 130 km)

Wir wählen für diese Etappe die Strecke ohne Autobahn, die Google Maps mit gut zwei Stunden Fahrzeit angibt. Unsere Fahrzeit liegt allerdings (inklusive Einkaufsstopp) bei mehr als drei Stunden. Die Route führt durch eine tolle Gebirgslandschaft. Besonders malerisch ist das Flusstal zwischen Nans-les-Pins und Auriol, in das wir auf der nächsten Etappe zurückkehren. Danach geht es über gebührenfreie Autobahn Richtung Süden bis zum Abzweig der Landstraße nach Cassis

  1. Etappe: Über die Küstenstraße Route des Cretes nach Sainte Zacharie (ca. 50 km)

Die Route des Crêtes oder Corniche des Crêtes verläuft zwischen Cassis und La Ciotat (nur in diese Richtung!). Als Panoramastraße entlang einer der höchsten Steilküsten Frankreichs bietet sie fantastische Ausblicke über die zerklüftete Felsenküste der Calanques. Von den zahlreichen Parkplätzen starten einige kurze Wandertouren. Danach geht es schnell und beinahe mautfrei auf der Autobahn bis nach Auriol und von dort ostwärts in das Department Var.

Provence mit dem Wohnmobil - Route des Cretes Calanques

Ausblick satt an der Route des Crêtes zwischen Cassis und La Ciotat

  1. Etappe: Von Sainte Zacharie nach Sannes im Luberon (ca. 70 km)

Die nächste Etappe bringt uns nordwärts Richtung Luberon. Aix-en-Provence lassen wir rechts liegen und halten erst im touristisch eher unberührten Pertuis auf einen Café au Lait und ein leckeres Crêpe. Unser Tagesziel ist der nahegelegene Etang de La Bonde im Herzen der Weingegend. Den Etang hatte ich in der Hoffnung auf eine nette kleine Teichumrundung angesteuert. Doch das Vorhaben erweist sich als unmöglich, weil ein großer Teil des Ufers auf dem Privatgelände des Schlosses von La Bonde liegt. Auch aus den umliegenden Weinbergen spitzen immer wieder die Dächer einsam liegender Chateaus hervor.

  1. Etappe: Über den Luberon und Bonnieux bis nach Rustrel (ca. 55 km)

Tags darauf folgen wir zunächst der Route des Chateaux du Sud Luberon (http://luberon.fr/tourisme/les-sites-touristiques/actu+la-route-des-chateaux-du-sud-luberon+634.html) ins malerische Dorf Ansouis. Parken ist dort auf einem großen Parkplatz unterhalb des Ortes kein Problem. Anders sieht es in Cucuron und Lourmarin aus. Weder im einen noch im anderen Ort finden wir einen Parkplatz für unser Wohnmobil. Also durchqueren wir den Luberon, ohne weitere der malerischen alten Dörfer auf seiner Südseite gesehen zu haben.

Ein landschaftliches Schmankerl ist der Streckenabschnitt hinter Lourmarin. Dort folgt die Straße dem Flusslauf des Aigue Brun durch das Gebirge, bevor sie nach Bonnieux hin steil ansteigt. Kurz vor Bonnieux weist ein Holzschild den Weg zum Forêt des Cedres. Die Straße zum Wanderparkplatz führt auf dem Gebirgsgrat des Luberon entlang und gibt stellenweise die Sicht nach beiden Seiten frei. Leider haben wir Wetterpech. Dafür kommen uns Jäger mit einem Wildschwein auf der Ladefläche des Pick Up entgegen.

Nach der Wanderung durch den Zedernwald spazieren wir durch Bonnieux, wo wir unsere Freunde zum Café au Lait treffen. Anschließend führt die Strecke wieder auf den Höhen des Luberon entlang, bis sie steil nach Apt abfällt. Von dort ist es nicht mehr weit bis in die Ocker-Region.

Südfrankreich im Herbst - Route des Chateaux du Luberon Sud - Ansouis Parkplatz

Ansouis zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Wohnmobile parken kostenlos unterhalb des Chateau.

  1. Etappe: Durch die Ocker-Region nach Menèrbes (35 km)

Von unserem Stellplatz an der Ölmühle von Rustrel aus können wir zu Fuß zum Colorado de Rustrel laufen. Dort verbringen wir den Vormittag. Am Nachmittag geht unsere Tour durch die Ocker-Region zu den Mines de Bruoux und zur Maison d’Ocre in Roussillon weiter. Abends fahren wir durch Lacoste zum Haus unserer Freunde in Menèrbes. Mehr über unseren Tag in der Ocker-Region erfahrt ihr demnächst in einer Fotoreportage.

Die Rückreise aus der Provence

  1. Etappe: Vom Luberon in den französischen Jura (ca. 400 km)

Auf dem Rückweg heißt es Strecke machen. Denn der Junior will unbedingt noch die Oma im Fichtelgebirge besuchen. Nach letzten Einkäufen bringt uns die D900 Richtung Westen zur kostenpflichtigen Autobahn von Avignon nach Lyon. Für die knapp 240 Autobahnkilometer aus der Provence mit dem Wohnmobil nach Norden werden 25 Euro fällig. Hinter Lyon wählen wir wieder Landstraße (D1083) bis Besançon. An diesem Tag kommen wir allerdings nur bis Lons-le-Saunier.

Provence im Campervan - Rückreise durch den französischen Jura

Früher Aufbruch im Französischen Jura. Am Ende heißt es Strecke machen.

  1. Etappe: Vom französischen Jura ins Fichtelgebirge (ca. 850 km)

An diesem Tag fahren wir von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Der erste Streckenabschnitt durch den Französischen Jura verläuft stockend durch morgendlichen Berufsverkehr. Kurz vor Besançon fahren wir auf die Autobahn.

Als ich abends nach nur drei kurzen Ver- und Entsorgungsstopps aus dem Wohnmobil aussteige, ist mir schwindlig. Der Junior will keinen weiteren Übernachtungsstopp einlegen, und ist daher ein begeisterter Mitfahrer. Er kann sich prima damit beschäftigen, verschiedene Fahrzeuge zu studieren. Vom Oldtimer bis zum überbreiten Schwertransporter ist alles dabei. Am Nachmittag wechselt er vom Beifahrersitz auf die Rückbank und legt ein gemütliches Nickerchen mit dem Kopfkissen auf dem Tisch ein.

Die 12. und letzte Etappe unseres Roadtrips in die Provence mit dem Wohnmobil führt uns drei Tage später vom Fichtelgebirge nach Berlin. Diese 380 Kilometer fahren wir mehrmals jährlich über die Autobahn A9. Wo wir dort gerne Stopps einlegen erfahrt ihr in meinem Beitrag über Orte für Autobahn-Pausen (klick).

Provence mit Wohnmobil-Route-Pin

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Transparenzerklärung: Den Reiseführer Frankreich mit dem Wohnmobil hat mir der Bruckmann Verlag zur Rezension kostenlos überlassen. Unsere Reise haben wir komplett selbst bezahlt.

2 Kommentare

  1. Liebe Angela,
    vielen Dank für deinen tollen Einblick in die Provence. Angesprochen haben mich gleich drei Dinge: 1. ihr seid mit eurem eigenen Wohnmobil verreist, so wie wir, 2. ihr seid auf die Ferien angewiesen und 3. Frankreich steht auch noch auf meiner Liste (auf der meines Mannes noch nicht, daran arbeite ich aber stetig).

    • Liebe Brigitta,
      wenn ihr mit dem Womo reist, MÜSST ihr nach Frankreich. Dort ist die Infrastruktur einfach nur genial für Wohnmobilreisen. Das musst du deinem Mann mal verraten 😉
      Liebe Grüße
      Angela

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