Zwei zu Zwei

imageZwei Monate sind wir nun schon unterwegs. Zwei weitere auf Reisen kommen noch. Zeit für eine Halbzeitbilanz.

Mama: Jetzt sind wir schon zwei Monate auf Reisen, und jetzt reisen wir nochmal so lang. Was fandst du bisher gut, und was nicht so toll?

Sohn: Das mit der Polizei fand ich doof. Die sollen doch einfach sagen, wenn sie Geld wollen. Die sind echt dumm, wenn sie das nicht sagen. (Mehr siehe Beitrag: Kaffee und Korruption)

Mama: Und was fandst du gut?

Sohn: Dass Lena* und ihre Mama hier waren.

Mama: Und was hat dir noch gefallen?

Sohn: Nichts.

Mama: Was??? Von all dem, was wir in den zwei Monaten gemacht haben, hat dir nichts gefallen?

Sohn: Nein.

Mama: Ich bin entsetzt.

Sohn: Was ist entsetzt?

Mama: Bestürzt.

Sohn: Was ist bestürzt?

Mama: Erschrocken.

Sohn: Worüber?

Mama: Na darüber, dass dir gar nichts gefallen hat. (Die Mama überlegt fieberhaft, wo der Sohn denn richtig viel Spaß hatte.) – Der Swimmingpool hat dir auch nicht gefallen?

Sohn: Doch.

Mama: Und dein Geburtstag?image

Sohn: Ja, der auch. Meine kleine Torte hat mir gefallen, und das schöne Regenbogenbad. Das war das schönste Schwimmbad, in dem wir waren.

Mama: Und was war noch schön?

Sohn: Dass wir zu Willie* fahren. (Anm: Der beste Freund des Sohnes ist vor sieben Monaten nach Kalifornien gezogen. Wir besuchen ihn und seine Familie am Ende der Reise)

Mama: Ich meine, was war schön von dem, was wir schon erlebt haben. Was haben wir denn bisher gemacht?

imageSohn: Wanderungen. Und eine war richtig toll. Da mussten wir durch den Matsch.

Mama: Wo war das denn?

Sohn: Mit Lena* und ihrer Mama, auf den Inseln, wo wir immer Baden waren und die anderen Schnorcheln. Da sind wir doch durch den Dschungel gelaufen und am Ende mussten wir durch einen Fluss.

Mama: Ah, jetzt weiß ichs. Auf der Coiba-Insel. Ja, da wars schön.

imageSohn: Ja. Und die Wasserfallwanderung war auch schön, weil wir da Baden waren. Können wir jetzt wieder spielen?

Mama: Gleich. Ich wollte eigentlich noch wissen, was du dir für die zweite Hälfte der Reise wünscht.

Sohn: Einen Abschlepper.

Mama: Ich meinte, was du dir vorstellst, was wir machen sollen.
Sohn: Zu Willie* fahren.
Mama: Sonst nichts.
Sohn: Nein.

* Namen geändert

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