Das Havelland ist eines der schönsten Ausflugs- und Reiseziele für aktive Familien und touristisch teilweise noch ein Geheimtipp. Westlich von Berlin erwarten euch bei einem Kurztrip etliche kinderfreundliche Attraktionen. Der Natur- und Sternenpark Westhavelland bietet Natur pur beim Radfahren, Paddeln und Camping unter sternenklarem Himmel.
Camping im Havelland: Das perfekte lange Wochenende im Natur- und Sternenpark
Am schönsten kann man meiner Meinung nach beim Camping Havelland-Luft schnuppern. Das lohnt sich vor allem im Sternenpark Westhavelland. Denn jeder Abend vor dem Camper endet zurückgelehnt im Campingstuhl mit dem Blick in den klaren Sternenhimmel. Am Pfingstwochenende 2026 haben wir daher den Camper gepackt, die Fahrräder auf den Heckträger geschnallt und uns auf den Weg zu einem viertägigen Mikroabenteuer gemacht.
Unsere Route kombiniert einige Highlights der Region: Wir fahren den Havelradweg und den Havelland-Radweg, unternehmen eine familienfreundliche Kajaktour, wandern an wildromantischen Seeufern und besuchen absolute Kinder-Highlights wie den Optikpark Rathenow, den Marienhof Ribbeck und Karls Erdbeerhof in Elstal. Hier findet ihr alle Infos für euer perfektes Aktiv-Wochenende im Havelland als Familie zum Nachreisen.

Tag 1: Die Anreise durchs Havelland mit Stopp in Ribbeck und auf dem Marienhof
„Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland – ein Birnbaum in seinem Garten stand …“ Oder war es Herr Ribbeck von Ribbeck im Havelland oder Herr Ribbeck auf Ribbeck im Havelland? Egal. Zumindest den Anfang des berühmten Gedichts von Theodor Fontane kennt fast jedes Kind in Deutschland. Wir machen uns auf die Suche nach dem Birnbaum von Ribbeck. Das historische märkische Dorf ist der ideale Auftakt für ein langes Familienwochenende im Havelland.
Auf den Spuren Fontanes: Der berühmte Birnbaum in Ribbeck
Wir parken das Wohnmobil auf dem Wohnmobilparkplatz von Ribbeck, auf dem man auch übernachten könnte, und schlendern durch den Kirchgarten zur alten Dorfkirche. Den Birnbaum aus dem Gedicht finden wir neben dem Eingang zur Kirche – nicht das Original, aber eine Nachpflanzung. Von gegenüber leuchtet das Schloss Ribbeck in sanftem Gelb über die Wiese. Wir sparen uns den Eintritt in die (Fontane-)Ausstellung (6 €) und investieren das Geld lieber in Birnenkuchen. Den gibt es in jedem der Cafés und Restaurants, die in die alten Gebäude des Gutshofs von Ribbeck eingezogen sind. Wir wählen das Café im alten Schulhaus. Dort gibt es auch ein historisches Klassenzimmer zu bestaunen. Die Birne Helene-Torte lassen wir uns unter schattigen Kastanien und Linden am Kirchplatz schmecken.


Familienidylle pur: Tiere und Toben auf dem Marienhof
Von Ribbeck lohnt sich mit kleineren Kindern ein Abstecher zum Kinderbauernhof Marienhof. Dort empfangen uns Ponys, Enten, Gänse und Ziegen in ihren Gehegen. Dazwischen gibt es Spielplätze, einen Barfußpfad und einen Kiosk. Wer will, kann hier auch im Schäferwagen übernachten.


Unser Basecamp am Steckelsdorfer See
Am späten Nachmittag steuern wir unser Zuhause für die nächsten drei Nächte an: den Campingplatz Rathenow am Steckelsdorfer See. Der Empfang ist herzlich, die Parzelle für unseren Camper angenehm groß und sonnig, wie wir es wollten. Es gibt aber auch Schattenplätze und Hütten für alle, die ohne Zelt und Wohnmobil Camping im Havelland erleben möchten.
Der 4-Sterne-Campingplatz hat einen direkten Seezugang mit Badestrand und Liegewiese, Spielplatz, Tischtennisplatte, Beachvolleyballfeld und ein Bistro mit Seeblick, das abends Pizza serviert. Dort bekommen wir morgens unsere vorbestellten Brötchen – oder ein Frühstück.

Abendspaziergang am See durchs Naturschutzgebiet
Den lauen ersten Abend nutzen wir für eine entspannte kurze Wanderung um den Steckelsdorfer See. Der Rundweg von gut fünf Kilometern Länge führt zunächst durch den Ort Steckelsdorf, biegt nach einem kurzen Stück auf dem Havelradweg an einer Riesenbank in den schattigen Auwald hinein ans Seeufer.
Am Ende des Sees wird die Natur magisch: Wir überqueren ein ausgedehntes Moorgebiet auf einem Holzsteg. Zwischen Mini-Inseln mit Farnen, Gras und Erlen glitzert das Wasser im Abendlicht. Wir können uns kaum sattsehen, doch irgendwann entdecken uns die Mücken. Also eilen wir schnell wieder zum See und erreichen damit auch direkt den Campingplatz.



Sternennacht im Sternenpark Westhavelland
Am Camper vertreiben wir die Mücken mit Citronella-Kerzen und bleiben draußen, bis es dunkel ist. Wir nicht die einzigen, die Sterne schauen wollen, denn wir sind hier westlich von Rathenow mitten im Sternenpark Westhavelland. Die Nacht ist klar, und auch wenn wir weder den Sternschnuppenregen der Perseiden noch irgendein anderes großartiges Himmelsereignis erleben, genießen wir es, die vielen Sterne zu betrachten Sogar einen Teil der Milchstraße können wir sehen.

Tag 2 im Havelland: Radtour auf dem Havelradweg, Naturparkzentrum Westhavelland und Kanu fahren
Nach der ersten ruhigen Nacht im Camper starten wir voller Neugier in unseren ersten kompletten Urlaubstag. Der Plan: Radfahren auf dem Havelradweg nach Milow, dort Paddeln und das Naturparkzentrum besuchen.
Familien-Radeln auf dem Havelradweg
Vom Campingplatz fahren wir direkt auf dem Havelradweg nach Rathenow und von dort weiter nach Milow. Der Radweg ist gut beschildert, aber leider nicht besonders gut ausgebaut. Anfangs führen Abschnitte über Wiesenwege, Plattenwege und in Dörfern über Kopfsteinpflaster, bevor im zweiten Teil ein gut ausgebauter Weg folgt, der meist idyllisch an der Havel entlang läuft.
Das Schöne ist aber, dass die komplette Strecke abseits des Autoverkehrs durch die idyllische Flusslandschaft verläuft. Da es im Havelland komplett flach ist, kommen auch Kinder gut voran. Und obwohl der Havelradweg als einer der bekanntesten Radwege in Brandenburg gilt, ist am Pfingstsamstag angenehm wenig los.


Kajaktour bei Milow: Mikroabenteuer für Wasserratten
In Milow tauschen wir den Fahrradsattel gegen ein Kajak. Zum Kanu fahren im Havelland haben uns Freunde und der Erlebnisbericht über das Westhavelland beim Reiseblog Family4Travel.de angestiftet. In Milow ist eine der seltenen Gelegenheiten dazu, wenn man nicht mit seinem eigenen Boot anreist. Sonst ist das auch noch am Gülper See möglich.
An der Kanustation "Das Havel Kanu" leihen wir uns ein einfaches Kajak und paddeln die Stremme hinauf. Sie hat kaum Strömung und keinen Bootsverkehr und ist damit auch perfekt für Familien mit Kindern, die zum ersten Mal paddeln gehen.
Wir paddeln zwischen Seerosen und Schilf hindurch, beobachten Libellen und Wasservögel, wundern und über tropfende Weiden bei blankem Sonnenschein (mehr darüber in diesem Insta-Reel) und genießen einfach die Stille und das intensive Naturerlebnis auf dem Wasser. Außer dem fröhlichen Gesang der Schilfsrohrsänger ist nichts zu hören. Der Höhepunkt der zweistündigen, idyllischen Kanutour: Zum ersten Mal sehen wir einen Biber in freier Wildbahn – und das aus nächster Nähe. Vor dem Fotoapparat hat er aber Reißaus genommen.


Naturparkzentrum Milow: Natur zum Ausprobieren
Wieder an Land machen wir uns im Naturparkzentrum Westhavelland Milow schlau über die Region. Die moderne, interaktive Ausstellung in dem NABU-Besucherzentrum ist genial für Familien. Kinder können unter anderem per Knopfdruck an einem Modell Hoch- und Niedrigwasser im Havelland simulieren, Vogelstimmen erraten, im Sternenzelt Sternbilder und unter dem Mikroskop winzige Wassertiere kennenlernen.
Und wo wir schon Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland besucht haben, lernen wir im Naturparkzentrum Milow auch noch Bolle kennen – genau den Bolle, von dem ein Gedicht erzählt: „Bolle reiste jüngst an Pfingsten …“ Alteingesessene Berliner kennen vielleicht noch die Bolle-Supermärkte, die aus dem Milchhandel des geschäftstüchtigen Havelländer Kaufmanns hervorgegangen sind.

Fahrradtour-Rückweg über Premnitz nach Rathenow
Um zurück nicht den gleichen Weg zu fahren, radeln wir durch Premnitz. Die Strecke nach Rathenow führt immer an der Straße entlang, die zum Glück nicht stark befahren ist. Der Radweg ist neu ausgebaut und so sind wir schnell in Rathenow, wo wir endlich etwas zu essen bekommen.
Auf der Terrasse im Restaurant "Zum Alten Hafen" an der Havel werden wir freundlich und schnell bedient mit sehr interessanter Unterstützung durch einen Servier-Roboter. Nach Spargel und Schnitzel garniert mit essbaren Blüten radeln sich die drei Kilometer zum Campingplatz fast von selbst.

Tag 3: Fahrradtour zum See auf dem Havelland-Radweg und Stadtbesichtigung in Rathenow
Es ist Badewetter angesagt, doch der Steckelsdorfer See ist uns zu trüb. Daher packen wir die Badesachen und machen uns auf zum Hohennauener und Ferchesarer See, der als schönster See im Havelland gilt.
Fahrradtour zum Hohennauener See und auf dem Havelland-Radweg nach Rathenow
Bis Rathenow kennen wir den Havel-Radweg schon. Hier steigen wir aufs Knotenpunkte-Radeln um. Zur Erklärung: In vielen Regionen Brandenburgs ist das Radwegenetz mit durchnummerierten Knotenpunkten erschlossen. Dort zeigen Schilder an, in welche Richtungen es weitergeht und wie weit es zum nächsten Knotenpunkt ist. Wir kennen das schon aus der Westprignitz an der Elbe und finden es sehr praktisch.
Wir folgen der Beschilderung zum Knotenpunkt Semlin am Ufer des Hohennauener Sees. An der Badestelle mit Sandstrand, Liegewiese und Kinderspielplatz genießen wir unser Picknick auf einer Bank. Das Baden lassen wir bleiben. Denn der Hohennauener See ist zu unserer Enttäuschung kaum weniger trüb als das Angelgewässer Steckelsdorfer See. Die anderen Badegäste stört das nicht.
Danach folgen wir dem Fußweg rechts am Seeufer entlang. Wo er auf eine kleine Siedlung am Rand eines Kieferwaldes trifft, biegen wir rechts ab und fahren auf einer gut befestigten Sandpiste immer geradeaus, auch über eine kleine Straße, bis wir auf einen geteerten Fahrradweg treffen. Einen Knotenpunkt gibt es hier zwar nicht. Doch wir haben den perfekt ausgebauten Havelland-Radweg erreicht. Er bringt uns schnurstracks nach Rathenow zurück.


Rathenow mit Kindern per Fahrrad: Städtetour zwischen Optik-Museum, Bismarckturm und Weinbergbrücke
Aus der Durchquerung von Rathenow machen wir eine kleine Sightseeing-Tour in der 25.000-Einwohner-Stadt. Gut gefallen uns das historische Verwaltungsgebäude des Landkreises Havelland am Platz der Freiheit und der Kulturhausplatz, der mit seinem Flächenspringbrunnen kleinen Kindern willkommene Erfrischung bietet. Das stattliche klassizistische Gebäude am Kopfende des Platzes beherbergt das Kulturhaus, aber auch das Optik-Industrie-Museum Rathenow.
Durch den BUGA-Park erreichen wir die nächste Grünanlage mit dem aussichtsreichen Bismarckturm. Der massige historische Ziegel-Rundturm bietet nach 99 Stufen einen weiten Blick über das Havelland und die grüne Stadt Rathenow (Eintritt: 3 €).
Wieder bergab und nach links erwartet uns ein preisgekröntes modernes Bauwerk, das Rathenow der Bundesgartenschau 2015 verdankt. Die spektakuläre Weinbergbrücke schlängelt sich auf einer Länge von 348 Metern über drei Wasserarme bis zum Optikpark Rathenow – einem Must-See für Familien im Havelland.




Optikpark Rathenow: Familienhighlight im Havelland
Der Optikpark Rathenow ist das absolute Highlight für Familien im Westhavelland. Schon von außen sehen wir ein riesiges Teleskop. Das sogenannte Brachymedialfernrohr gilt als Wahrzeichen der optischen Industrie von Rathenow. Es wurde hier im 19. Jahrhundert erfunden.
An unzähligen Spiel- und Experimentierstationen begeistert und verblüfft der Optikpark Rathenow mit optischen Tricks und Täuschungen. Ein Weg durch hübsche Blumenbeete informiert über Bienen, ein anderer führt auf einen Seerosenteich und erzählt dort die Geschichte der Berliner Weltzeituhr und ihrer Herstellung in Rathenow.
Ein großer und mehrere kleinere Spielplätze sorgen dafür, dass Familien hier mindestens einen halben Tag verbringen können, darunter auch ein neuer Wasserspielplatz.
Wer rechtzeitig da ist, kann im Optikpark auch noch eine 20-minütige Floßfahrt auf einem Havel-Altarm unternehmen, die im Eintrittspreis enthalten ist.


Tag 4: Storchen-Radtour auf dem Havelradweg, Rückfahrt und Finale bei Karls Erdbeerhof
Bevor wir am Nachmittag des letzten Tages aus dem Havelland nach Berlin zurückkehren, reicht die Zeit noch für eine kurze Radtour auf dem Havelradweg. Der letzte Stopp bei Karls Erlebnishof in Elstal, stimmt uns wieder auf den Großstadt-Trubel ein.
Fahrradtour auf dem Havelradweg ins Storchendorf Grütz
Von Steckelsdorf folgen wir diesmal dem Havelradweg nach Norden. Der Radweg durchs Havelland verläuft zunächst schattig, geteert und idyllisch durch Wald und Felder, dann durch das Dorf Göttlin und nun weiter an der Havel entlang. Ab und zu schieben sich Felder und Wiesen zwischen den Radweg und den Fluss. Kühe grasen auf einer Weide, vom Waldrand duftet es nach Kiefern und ein Storch jagt Frösche in den Feuchtwiesen. Sein Nest hat er im Dorf Grütz auf dem großen Dorfplatz neben der Kirche gebaut.
Eine Badestelle in der Havel gibt es in Grütz auch. Den Rückweg könnt ihr auf der gleichen Route machen, wenn ihr mit kleinen Kindern autofrei im Havelland radfahren wollt. Wir wählen die Ortsverbindungsstraße bis Göttlin, die am Wochenende nicht stark befahren ist, und biegen dort kurz vor Ortsende an einem Gewerbehof rechts in einen Feldweg. Der verläuft an einem Kanal entlang zurück bis zum Ortseingang von Steckelsdorf.
Zum Abschluss wollten wir uns im dortigen Eiscafé Schwarz, dem ein sehr guter Ruf vorauseilt, ein Eis gönnen. Doch leider war am Pfingstmontag geschlossen.


Kinder-Magnet Karls Erlebnis-Dorf in Elstal
Ein anderer süßer Zwischenstopp liegt aber direkt am Rückweg nach Berlin. Nachdem wir das Havelland fast komplett von West nach Ost durchquert haben, lockt uns kurz vor der Berliner Stadtgrenze Karls Erlebnis-Dorf in Elstal. Ganz in der Nähe ist übrigens ein weiteres Naturhighlight des Havellands: Die Döberitzer Heide lohnt vor allem im Spätsommer zur Heideblüte in Brandenburg einen Besuch.
Karls Erlebnishof kennen wir von der Ostsee. Die Attraktionen, wie etwa Kartoffelrutsche und Traktorbahn, sind eher für kleinere Kinder. Aber der Shop macht auch Teenagern Spaß, und die Erdbeeren sind unserer Meinung nach die besten weit und breit. Wir lassen uns Erdbeerkuchen und Schokoladen-Erdbeeren schmecken und nehmen Erdbeeren mit. Nicht alle überleben die Fahrt vom westlichen Berliner Stadtrand bis nach Hause. Ein Wochenende voller Naturgenuss geht genussvoll zu Ende.


Alle Infos auf einen Blick
Unser Hauptquartier beim Camping im Westhavelland
- Ort: Campingplatz Rathenow am Steckelsdorfer See
- Adresse: Hauptstraße 72, 14712 Rathenow (OT Steckelsdorf)
- Beschreibung: Sehr familienfreundlicher 4-Sterne-Platz mit direktem Seezugang, Spielplatz und Bistro, direkt an den wichtigsten Radwegen im Havelland
- Weitere Infos: campingplatz-rathenow.de
Weitere Möglichkeiten zum Camping im Westhavelland
Campingplätze am See gibt es auch in Hohennauen und Ferchesar. Einen ganz einfachen Platz ohne Infrastruktur finden autarke Wohnmobile am Gülper See. Weitere kleinere Stellplätze liegen etwas abseits der Highlights und Radwege im Westhavelland.
Kanu-Abenteuer in Milow
- Ort: Kanuverleih Das Havel Kanu (am Biwakplatz Milow)
- Adresse: Zum Sportplatz 1, 14715 Milower Land (OT Milow)
- Beschreibung: Bietet sichere 3er- und 4er-Canadier sowie Kajaks am Abzweig der Stremme.
- Weitere Infos: das-havel-kanu.de
Natur-Bildung für Kids
- Ort: Naturparkzentrum Westhavelland Milow (NABU Besucherzentrum)
- Adresse: Stremmestraße 10, 14715 Milower Land (OT Milow)
- Öffnungszeiten: Von April bis Oktober täglich außer mittwochs 10 bis 17 Uhr
- Beschreibung: Tolle interaktive Ausstellung über die Flusslandschaft und den berühmten Sternenpark. Sehr günstiger Eintritt für Familien.
- Weitere Infos: nabu-westhavelland.de
Grünes Rathenow mit Kindern
- Ort: Optikpark Rathenow
- Adresse: Schwedendamm 1, 14712 Rathenow.
- Öffnungszeiten: April bis Mitte Oktober von 9 bis 21 Uhr, Einlass bis 18 Uhr. Die letzte Floßfahrt startet um 16.30 Uhr.
- Preise: Erwachsene 6 €, Kinder von 4 bis 17 Jahre 2 €, Familien mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern 12 €.
- Beschreibung: Schöne Parkanlage mit vielen Spiel-, Experimentier- und Infostationen Gelegentlich Open-Air-Konzerte und in den Sommerferien wöchentlich wechselndes offenes Workshop-Programm.
- Weitere Infos: optikpark-rathenow.de
Bauernhof-Erlebnis bei der Hinreise
- Ort: Kinderbauernhof Marienhof
- Adresse: Marienhof 1, 14641 Nauen-Ribbeck
- Beschreibung: Bauernhof-Idylle mit vielen Spielmöglichkeiten und Café-Restaurant ganz in der Nähe des historischen Ortes Ribbeck.
- Weitere Infos: marienhof-ribbeck.de
Süßer Zwischenstopp bei der Rückreise
- Ort: Karls Erlebnis-Dorf Elstal
- Öffnungszeiten: täglich 8 bis 19 Uhr
- Adresse: Zur Döberitzer Heide 1, 14641 Wustermark (OT Elstal)
- Beschreibung: Liegt direkt an der B5 auf dem Rückweg Richtung Berlin. Der Eintritt ist kostenlos, einzelne Attraktionen kosten extra.
- Weitere Infos: karls.de
GPS-Daten für die Fahrradtouren im Havelland
Falls ihr unsere Radtouren im Westhavelland nachfahren wollt, könnt ihr euch mit der App Komoot routen lassen. Dort habe ich die Fahrradtouren aufgezeichnet:
Radtour 1: Havel-Radweg zwischen Steckelsdorf, Rathenow und Milow (inklusive Paddelstrecke) – bei Komoot ansehen
Radtour 2: Knotenpunkt-Radeln zum Hohennauener See und Havellandradweg – bei Komoot ansehen
Radtour 3: Auf dem Havelradweg zum Storchendorf Grütz - bei Komoot ansehen

Eure Fragen zum Havelland mit Kindern
Wo liegt das Havelland?
Das Havelland liegt im Westen Brandenburgs zwischen Berlin und der Elbe. Bekannte Orte sind Rathenow, Nauen, Brandenburg an der Havel, Werder (Havel), Kloster Lehnin und Ribbeck im Havelland.
Lohnt sich Camping im Havelland mit Kindern?
Camping im Havelland eignet sich perfekt für Familien. Viele Campingplätze liegen direkt an Seen oder an der Havel und bieten Spielplätze und Badestrände, manche auch direkten Zugang zu Radwegen.
Welche Radwege gibt es im Havelland?
Zu den beliebtesten Radwegen im Havelland gehören der Havelradweg und der Havelland-Radweg. Beide führen durch die flache Landschaft des Naturparks Westhavelland und eignen sich hervorragend für Familien mit Kindern. Hinzu kommen die große Tour Brandenburg, die streckenweise identisch mit dem Havelland-Radweg verläuft, und das Knotenpunkte-Fahrradnetz.
Was ist der Sternenpark Westhavelland?
Der Sternenpark Westhavelland ist Deutschlands erster offiziell anerkannter Sternenpark. Wegen der sehr geringen Lichtverschmutzung lassen sich hier besonders viele Sterne und manchmal sogar die Milchstraße beobachten.
Was kann man in Ribbeck im Havelland mit Kindern machen?
Familien können den berühmten Birnbaum aus Fontanes Gedicht besuchen, durch den historischen Ortskern spazieren, Birnenkuchen essen und den Kinderbauernhof Marienhof erkunden.
Was sollte man im Westhavelland nicht verpassen?
Zu den Highlights zählen der Sternenpark Westhavelland, Fahrradtouren auf dem Havelland-Radweg und Havelradweg, Paddeltouren auf der Havel und ihren Nebenarmen und der Optikpark Rathenow.
Welcher See ist besonders schön im Havelland?
Der Hohennauener-Ferchesarer See gilt als einer der schönsten Seen im Havelland. Der Steckelsdorfer See und der Gülper See sind ein beliebte Ziele für Naturbeobachtungen und für Vogelbeobachtung.

Noch Fragen? Dann hinterlasst einen Kommentar!











0 Kommentare