Lohnt sich der Loro Parque mit Kindern auf Teneriffa?

– Ein Erfahrungsbericht mit Tipps und Fotos –

Ist der Loro Parque mit Kindern auf Teneriffa sein Geld wert? Die Preise sind saftig. Was wird dafür geboten? Wieviel Zeit sollte man einplanen? Und wie orientiert man sich im „Papageien-Park“ von Puerto de la Cruz auf Teneriffa?

Ja. Es ist teuer. Sauteuer sogar. 57 Euro haben die unterwegsmitkind-Mama und der sechsjährige Sohn bezahlt. Für einen zweiten Erwachsenen wären nochmal 34 Euro fällig geworden. Und trotzdem meine ich: Der Loro Parque ist das Geld wert – besonders wenn man mit Kindern auf Teneriffa Urlaub macht und das Wetter ausnahmsweise mal nicht mitspielt. Hätten wir elf Tage lang Sonnenschein und Bade- bzw. Wanderwetter gehabt, hätten wir das Geld für den Loro Parque wohl nicht ausgegeben. Doch eine Unwetterwarnung, reichlich frische Temperaturen und dunkle Wolken hielten uns am vorletzten Tag von der geplanten Tour entlang der Strände in Teneriffas Südosten ab. Stattdessen fuhren wir knapp eine Stunde in den Norden zum Urlauberzentrum Puerto de la Cruz.

Der Loro Parque ist so gut ausgeschildert, dass wir ihn auch ohne Navi gefunden hätten. Als wir um 11 Uhr hinkamen, standen an den Kassen bereits lange Schlangen.

TIPP: Wer bar bezahlt, kommt schneller rein.

Wir hatten leider nicht genug Bares und warteten etwa eine Viertelstunde vor dem Eingangs-Gebäude im Stil einen Thai-Tempels. Der riesige Koikarpfenteich mit schwarzen Schwänen und künstlichem Wasserfall setzt das asiatische Ambiente im Inneren noch fort. Die ersten Tiere, die wir sehen sind Gorillas. Gegenüber liegt ein großer, fast surreal wirkender Palmenhain mit gepflegtem Rasen.

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Mehr als Papageien

Der Loro Parque hat sich zwar dem Erhalt seltener Papageienarten verschrieben. Dennoch finden sich im Park längst nicht nur Papageienarten, die vom Aussterben bedroht sind, sondern auch jede Menge andere Tiere. Obwohl wir ganze sieben Stunden dort waren, haben wir längst nicht alle gesehen. Krokodile, Schildkröten, Tiger, Schimpansen, rote Pandas, Otter und Erdmännchen: Ja. Die lustigen Kaiserschnurrbarttamarine und Nasenbären genau wie die Pinguine, Seelöwen und das Terrarium aber nicht. Denn dafür hat die Zeit am Ende einfach nicht mehr gereicht.

TIPP: Wer schon weiß, dass er den Loro Parque noch ein zweites Mal besuchen will, kann im Park ermäßigte Tickets für 13 Euro kaufen.

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Highlights im Loro Parque

Gleich zweimal sind wir durch „Katandra Treetops“ gelaufen. Diesen großen Freiflugbereich für die Papageien durchquert man auf einem Baumwipfelpfad mit Hängebrücke. Bei dieser kleinen „Dschungelexpedition“ kommt man den schönen bunten Vögeln mitunter sehr nah.

 

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Großartig ist auch das Tunnelaquarium mit Haien und Rochen und Nemo und Dori …

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Ein weiteres Aquarium zeigt verschiedene Arten von Quallen. Am Rand dieses Aquariums kann man hinter Glas die Aufzuchtstation der Medusen sehen.

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Schwer beeindruckt war mein kleiner Reisebegleiter außerdem von den tierärztlichen Untersuchungsräumen und OP-Sälen in der Animal Embassy. Dort war zwar kein Betrieb, doch auf Bildschirmen werden kleine Eingriffe an Papageien gezeigt.

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Der Spielplatz ist schön gestaltet und auf zwei Seiten von Kiosken flankiert.

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Nicht zuletzt ist der Loro Parque im wahrsten Wortsinn ein Park. Die Anlagen sind wunderschön. Mit ein paar Infotäfelchen zu den vielen verschiedenen Pflanzen würden sie einen botanischen Garten abgeben. Auf dem Weg von Highlight zu Highlight durchqueren wir wechselnde Landschaften wie Palmenhaine, Kakteenzonen und Urwälder.

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Showtime im Loro Parque mit Kindern auf Teneriffa

Auf keinen Fall entgehen lassen solltet ihr euch mit Kindern im Loro Parque die Papageienshow. Der unterwegsmitkind-Sohn hat sich schlapp gelacht und nachher mit mir geschimpft, weil ich nicht gefilmt habe 😉

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Und ja, ich gebe es zu: Wir haben uns sowohl die Delfinshow als auch die Orcas angesehen. Beides war beeindruckend. Doch die Orcas haben mich zu Tränen gerührt. Diese friedvollen großen Tiere berühren mein Herz. Ich fürchte, auch Spiele, Späßchen und jede Menge Fische können ihnen ihre Gefangenschaft wenn überhaupt, dann nur sehr vorübergehend erträglicher machen. Zumal die Becken einfach schlicht nicht groß genug sein können, auch wenn sie im Loro Parque schon recht groß sind.

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Die Delfine haben wir danach gesehen. Der Sohn wollte mit mir da nur hin, wenn ich nicht wieder weine ;-). Dort musste ich dann tatsächlich lachen. Es waren sieben Tiere, die so wirkten als hätten sie wirklich Freude an den Kunststücken, die sie vorführen. Sprünge, Schrauben, Saltos, Winkeflossen … – einer der Delfine ließ einen Trainer auf seinem Rücken surfen. Dann warfen zwei von ihnen einen Trainer in die Luft. Ich kann nicht behaupten, dass ich das einfach nur gut finde. Ganz beiseite schieben kann ich meine Bedenken gegen Orcas und Delfine in Gefangenschaft nicht. Dennoch hat mich die Delfin-Show begeistert.

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Orientierung

Sich im Park zurechtzufinden ist nicht immer ganz einfach. Einige Highlights sind immer wieder ausgeschildert. Eine kleine Hilfe bietet auch der Plan, den man nach dem obligatorischen Eingangsfoto mit Papageien erhält. Am besten und entspanntesten ist es aber sicher, sich einfach treiben zu lassen. Allerdings ist es dann schwierig, pünktlich bei den Shows zu sein. Die Anfangszeiten sind in dem Parkplan angegeben.

TIPP: Hilfreich kann es sein, immer die gleiche Richtung einzuschlagen, also zum Beispiel an Abzweigen immer links abzubiegen, bis wieder eine markante Stelle gefunden ist.

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Das solltet ihr im Loro Parque mit Kindern auf Teneriffa lieber lassen

Das Essen in der Casa Pepe, dem spanischen Restaurant, hat uns beiden überhaupt nicht geschmeckt. Der unterwegsmitkind-Sohn wäre mit Pizza wahrscheinlich glücklicher geworden, aber dort war uns die Schlange zu lang. Besser: Picknick einpacken und es wie viele spanische Familien in der extra Picknick-Zone genießen.

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Das unterwegsmitkind-Fazit zum Loro Parque mit Kindern

Unverschämt teuer! Dennoch erscheint der hohe Eintrittspreis angemessen mit Blick auf das, was geboten wird. Der Loro Parque hat einige Merkmale, die ihn absolut einzigartig machen. Besonders reizvoll sind die Blicke hinter die Kulissen, wie etwa in die Futterstation, in die Aufzucht und in die Tierklinik.

Immerhin: Die Stiftung Loro Parque hat sich dem Tier- und Umweltschutz verschrieben. Somit unterstützt das Eintrittsgeld – und der weitere Konsum und Verzehr im Park – keinen schlechten Zweck.

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Mehr über den Loro Parque mit Kindern:

Marc von Reisezoom und seine Familie waren vom Loro Parque ebenso begeistert wie wir.

Auch Michael von Erkunde die Welt schwärmt über den Besuch im Loro Park mit seiner Familie – und zeigt dazu fantastische Fotos.

Mehr über Teneriffa mit Kindern

Wart ihr auch schon im Loro Parque? Wie sind eure Erfahrungen? Hinterlasst unten einen Kommentar.

14 Kommentare

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